Meister der Hingabe
Das Zeichen eines Meisters ist, dass du in der Lage bist, ihm zu vertrauen. Dein Herz gibt dir das Signal und das Herz irrt sich nicht. Wenn eine Person mit einem wahren Meister zusammen ist, fühlt sie Frieden, Ruhe und Zufriedenheit und ist sehr glücklich. Das ist das Zeichen. Diese Person vergisst in der Gegenwart des Meisters all ihre Sorgen und fühlt sich wie ein Fisch im Ozean.
Diese Seite und nachfolgende Seiten enthalten die Porträts der 41 Meister der Goldenen Überlieferungskette des Naqshbandi Sufiordens. Sie wird fortlaufend um die fehlenden Porträts ergänzt. (Siehe auch die folgende Buchempfehlung.)
41. Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbānī

Mawlānā Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbani (qs) – liebevoll auch Shaykh Mehmet genannt – ist das Oberhaupt des Naqshbandi ar-Rabbani al-Ḥaqqānī Sufiordens. Mawlānā Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ar-Rabbani (qs) wurde am 29. März 1957 / 27. Shaʿbān 1376 in Damaskus, Syrien, geboren. Er ist der älteste Sohn von Mawlānā Shaykh Muḥammad Nāẓim ar-Rabbani al-Ḥaqqānī (qs) und Hajja Amina (qs). Er verbrachte seine Kindheit in Damaskus. Seine spirituelle Ausbildung bekam er von klein an von seinem Vater und von Mawlānā Shaykh Abdullah Fa’iza d-Daghestani. Zeitgleich studierte er in einer Schule in Damaskus bei berühmten Gelehrten die Islāmischen Wissenschaften. Als Mawlānā (qs) und seine Familie nach Zypern zurückkehrten, lebte Shaykh Muḥammad (qs) in Instanbul. Über viele Jahre gab er den Bund im Namen seines Vaters (qs) und eröffnete viele Dargāh und Zāwiya in Istanbul. Shaykh Muḥammad (qs) diente dem Islām, der Ṭarīqah, den Awliyā‘ und seinem Vater in aller Stille. Auch heute noch zeigt er nicht gerne her, was er tut.
Weiterlesen40. Nāzim ᶜᾹdil al-Haqqānī

Shaykh Nāẓim wurde in Larnaka, Zypern, am 23. des Aprils im Jahre 1922 an einem Sonntag bzw. am 26. des Monats Shaban im Jahre 1340 n.H. geboren. Väterlicherseits stammt er von Abd al-Qadir Gilani, dem Gründer des Qadiri Ordens, ab. Und mütterlicherseits reichen seine Wurzeln bis zum ehrenwerten Jalaluddin Rumi, dem Gründer des Mevlevi Sufi Ordens. Während seiner Kindheit in Zypern wohnte er den Kreisen seines Großvaters bei, der ein Shaykh des Qadiri Ordens war, um sich dessen Disziplin und Spiritualität anzueignen. Übernatürliche Zeichen zeigten sich schon früh in ihm. Sein Verhalten war tadellos. Niemals stritt er sich mit irgendjemandem. Stets lächelte er und übte sich in der Geduld. Sowohl sein Großvater mütterlicherseits als auch väterlicherseits trainierten ihn auf dem Weg der Spiritualität.
Weiterlesen39. ᶜAbdallāh al-Fā’iz ad-Dāghistānī

Er wurde in Daghestan im Jahre 1309 n.H. /1891 n.Chr. in eine Doktorenfamilie hineingeboren. Sein Vater war ein praktischer Arzt und sein Bruder ein Chirurg in der russischen Armee. Sein Onkel, Shaykh Sharafuddin ad-Daghestani, der Meister des Naqshbandi Ordens seiner Zeit, nahm ihn schon früh unter seine Obhut und trainierte ihn auf diesem Weg. In der Schwangerschaft teilt Shaykh Sharafuddin seiner Schwester mit: Dein Kind trägt keine Schleier auf seinem Herzen. Er wird im Stande sein die Vergangenheit wie auch die Zukunft sehen zu können, denn er ist einer jener Auserwählten, die unmittelbar von der Tafel des Geschicks lesen können.
Weiterlesen38. Sharafuddīn ad-Dāghistānī

Im Jahre 1292 n.H. /1875 n.Chr. wurde er an einem Mittwoch dem 3. des Monats Dhul-Qida bzw. am 1. Dezember in Kikunu einem Bezirk von Ganep im Staat von Timurhansuro in Daghestan geboren. Sheikh Abu Muhammed al-Madani war sein Onkel und zugleich sein Schwiegervater. Schon lange vor seinem Tode übertrug er ihm die Kraft der sechs Sufi Orden. Auch vertraute ihm Sheikh Abu Muhammed al-Madani noch zu seinen Lebzeiten all seine Schüler an. Sheikh Abu Muhammed al-Madani schätzte und respektierte stets die Meinung Sheikh Sharafuddins.
Weiterlesen37. Abū Muḥammad al-Madanī

Ihm wurde die Kraft der Rechtleitung jener sechs Sufi Orden zuteil: Qadiri, Rifai, Shadhili, Chishti, Khalwati und Naqshbandi. In all diesen Orden ehrte man ihn als einen großartigen Sheikh.
Weiterlesen36. Abū Aḥmad as-Sughūrī
35. Jamāluddīn al-Ghumūqī al-Ḥusaynī
34. Muḥammad Afandī al-Yarāghī
33. Khāṣ Muḥammad ash-Shirwānī
32. Ismāᶜīl ash-Shirwānī
31. Khālid al-Baghdādī
30. ᶜAbdallāh ad-Dahlawī, Shāh Ghulām ᶜAlī
29. Shamsuddīn Ḥabīb Allāh
28. Nūr Muḥammad al-Badawānī
27. Muḥammad Sayfuddīn
26. Muḥammad Maᶜṣūm
25. Aḥmad al-Farūqī as-Sirhindī
24. Muḥammad al-Bāqī Billāh
23. Muḥammad Khwāja al-Amkanakī
22. Darwīsh Muḥammad
21. Muḥammad az-Zāhid
20. ᶜUbayd Allāh al-Aḥrār
19. Yaᶜqūb al-Kharkhī
18. ᶜAlā’uddīn al-Aṭṭār
17. Muḥammad Bahā’uddīn Shāh Naqshband
16. Sayyid Amīr Kulāl
15. Muḥammad Bābā as-Samāsī
14. ᶜAlī ar-Ramitānī
13. Khwāja Maḥmūd al-Injir al-Faghnawī
12. ᶜĀrif ar-Rīwakrī
11. ᶜAbd al-Khāliq al-Ghujdawānī
10. Abū l-ᶜAbbās al-Khiḍr
9. Abū Yaᶜqūb Yūsuf al-Hamadānī
8. Abū ᶜAlī al-Fārmadī
7. Abū l-Ḥassan al-Kharqānī
6. Ṭayfūr Abū Yazīd al-Bistāmī
5. Jaᶜfar aṣ-Ṣādiq

Unser Großscheich sagte über Jaᶜfar aṣ-Ṣādiq (qs), dass, als er Gottesdienst machte, die Gebäude ihm oft nicht standhalten konnten, vor der Kraft der Barmherzigkeit, die auf ihn kam, und seiner Ehrfurcht. Er ging in die Berge und in die Wüste und wenn er anbetete, ging er aus sich heraus in die göttliche Gegenwart. Vögel landeten auf seinem Kopf, er war wie ein toter Baum.
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