Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Gnädigen (Bismillah ir Rahman ir Rahim)
Dies ist ein Auszug einer Schilderung eines Bruders aus Sri Lanka, der im November 2015 unseren Meister Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil auf seiner Reise in Indien begleitete.
Vom 4. bis 12. November begleiteten wir Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil. In dieser Zeit besuchten wir die Gräber einiger großer Heiligen, Gott sei gedankt! Unter den Heiligen waren 7 Großscheichs aus der Goldenen Kette des Naqshbandi Sufiordens, die in Nordindien gelebt hatten. Namentlich waren dies:
- Sayyiduna Muḥammad al-Baqi Billah
- Sayyiduna Mujaddidi Alif Thani Shaykh Ahmad al-Faruqi as-Sirhindi
- Sayyiduna Muḥammad al-Maʿsūm
- Sayyiduna Muḥammad Sayfuddin al-Faruqi al-Mujaddidi
- Sayyiduna as-Sayyid Nur Muḥammad al-Badawani
- Sayyiduna Shamsuddin Habib Allāh Jani Janan
- Sayyiduna Abdullah ad-Dahlawi
Gott möge mit ihnen allen zufrieden sein!
Wir hatten die Gelegenheit, Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil ganz nahe zu sein, ihn zu begrüßen, mit ihm zu reisen, zu sprechen und vor allem immer und immer wieder seine unvorstellbare und unglaubliche Bescheidenheit zu erleben, was uns bestätigte, dass er einer der großen Heiligen ist.
Mehr als alle anderen Eigenschaften war die Bescheidenheit seines Benehmens während der gesamten Reise offensichtlich. Wir haben viele Shaykhs und ihr Benehmen den Leuten gegenüber gesehen. Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil war die Bescheidenheit in Person und behandelte alle Menschen gleich.
Den Armen und den Reichen, den Gebildeten und den Ungebildeten, den Kranken und den Gesunden schenkte er geduldig sein Gehör und wir sahen niemals, dass Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil irgendeinen Unterschied zwischen ihnen machte. Er hörte ihnen zu und begegnete jedem mit Respekt. Auch ein Kind kam zu ihm und er nahm sich Zeit für das Kind. So muss es wohl gewesen sein, wie sich unser geliebter Prophet Muḥammad (ṣaws) benommen hat.
Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil versuchte immer, seine Angelegenheiten selbst zu erledigen. Er zog sich selbst die Schuhe an und aus, zog seinen Reisekoffer und trug seine Taschen.
Wenn jemand stehen blieb, um mit ihm zu sprechen, blieb er bereitwillig stehen. Seine Stimme war immer sanft und beherrscht. Seine Haltung brachte seine Dienerschaft gegenüber Gott zum Ausdruck.
Er übte eine gewaltige geistige Anziehung aus. Viele baten darum, ihn sehen und Fotos mit ihm machen zu dürfen. Er war für jeden da, der ihn als Lehrer haben wollte.
Wir sahen ganz klar, dass Shaykh Muḥammad ᶜᾹdil keine schlechten Eigenschaften hatte. Kein schlechtes Gerede, keine Täuschung, keine falschen Titel – sondern Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit.
Vor seiner Ankunft wurden keine großen Ankündigungen gemacht über Titel, Ehrenposten oder weltliche Errungenschaften.
Er war immer freundlich, beanspruchte niemals Überlegenheit und lebte ausschließlich im Dienst Gottes.
Eine Dokumentation der Reise anhand von Bildern finden Sie auf:









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