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Die Lebensweise der Liebenden

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Der größte Kampf ist der gegen das eigene Ego

Lesedauer: 2m 10s

Vortrag von

Shaykh Muhammad Adil al-Haqqani
gehalten am 
18. Juli 2026
 / 
4. Ṣafar 1448
 in Akbaba

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السَّلَامُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ

أَعُوذُ بِاللَّهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ.
بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَٰنِ الرَّحِيمِ

الصَّلَاةُ وَالسَّلَامُ عَلَىٰ رَسُولِنَا مُحَمَّدٍ
سَيِّدِ الْأَوَّلِينَ وَالْآخِرِينَ

مَدَدَ يَا رَسُولَ اللَّهِ
مَدَدَ يَا سَادَاتِي أَصْحَابَ رَسُولِ اللَّهِ
مَدَدَ يَا مَشَايِخَنَا
دَسْتُورُ مَوْلَانَا الشَّيْخِ عَبْدِ ٱللّٰهِ ٱلْفَائِزِ ٱلدَّاغِسْتَانِيّ
شَيْخُ مُحَمَّدٍ ظَاظِمِ الْحَقَّانِيِّ

طَرِيقَتُنَا الصُّحْبَةُ وَالْخَيْرُ فِي الْجَمْعِيَّةِ

as-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatu llāhi wa-barakātuh

aᶜūdhu bi-llāhi mina sh-shayṭāni r-rajīm
bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm

aṣ-ṣalātu wa-s-salāmu ᶜalā rasūlinā muḥammad
sayyidi l-awwalīna wa-l-ākhirīn

madad yā rasūla llāh
madad yā sādātī aṣḥāba rasūli llāh
madad yā mashāyikhanā
dastūr mawlānā shaykh ᶜAbd Allāh al-Fāʾiz ad-Dāghistānī,
shaykh Muḥammad Nāẓim al-Ḥaqqānī.

ṭarīqatunā aṣ-suḥbah wa l-khayru fi l-jamʿiyyah

Deutsch anzeigen

Der Friede, die Barmherzigkeit und der Segen Allahs seien auf euch.

Ich nehme meine Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Teufel.
Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Gnädigen.

Der Segen und der Friede seien auf unserem Propheten Muhammad,
dem Herrn der Ersten und der Letzten.

Unterstützung, o Gesandter Allahs!
Unterstützung, o meine Meister, Gefährten des Gesandten Allahs!
Unterstützung, o unsere Shaykhs!
Erlaubnis, unser Meister, Shaykh Abdullah al-Fāyiz al-Dāghestānī.
des Lehrers von Shaykh Muḥammad Nāẓim al-Ḥaqqānī

Unser Weg ist die Gemeinschaft und das Gute liegt in der Gemeinschaft.

Bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

إِنَّهُ بِكُلِّ شَيْءٍ بَصِيرٌ

القرآن (۶۷:۱۹)

Wahrlich, Er sieht alles wohl.

Koran (67:19)

Ṣadaqa llāhu l-ᶜaẓīm.

Allāh (ﷻ) sieht alles; nichts bleibt vor Ihm verborgen. Weiß ein Gläubiger, ein Muslim, um diese Wahrheit, so gelingen ihm all seine Angelegenheiten, und er hält sich fern von schlechten Dingen. Er bemüht sich stets, das zu tun, was Allāh (ﷻ) liebt.

Natürlich tut ein jeder nur so viel, wie in seiner Macht steht. Da sind die nafs, Shayṭān und die Begierden – vieles versucht, den Menschen davon abzuhalten. Niemand kann dies zu hundert Prozent erreichen, doch ein Mensch muss seine nafs beherrschen, so gut er kann, denn Allāh (ﷻ) sieht alles.

Dennoch sind wir schwache Diener, wir begehen Fehler und Sünden. Reue zu zeigen und um Vergebung zu bitten, dient uns selbst zum Nutzen, damit Allāh (ﷻ) uns vergibt. Denn Allāh (ﷻ) verwandelt die Sünden und Fehler dessen, der bereut und um Vergebung bittet, in gute Taten. Wer aber nicht bereut, dessen Sache ist das seine.

Sklaven des eigenen Egos

Heutzutage folgen viele Menschen ihrer nafs; sie halten sich selbst für sehr bedeutend, tun, was immer sie wollen, und lehnen sich sogar gegen Allāh (ﷻ) auf. Sie denken hoch von sich selbst. In Wirklichkeit aber schaden sie nur sich selbst und nützen sich in keiner Weise.

Ein Mensch, der sich vor Allāh (ﷻ) überheblich verhält, erniedrigt in Wahrheit nur sich selbst; denn er ist zum Sklaven seiner eigenen nafs geworden, zu ihrem Reittier. Seine nafs reitet ihn und lässt ihn laufen, während er sich selbst für bedeutend hält.

Möge Allāh (ﷻ) uns vor dem Zustand der Menschen dieser Zeit bewahren. Möge Er (ﷻ) sie bessern. Doch da es die Endzeit ist, verführen Shayṭāne und Übel die Menschen und drängen sie zum Bösen. Möge Allāh (ﷻ) uns vor dem Übel unserer eigenen nafs bewahren.

Wie gesagt: Selbst wenn es nur eine Kleinigkeit ist, ist es stets von Nutzen, sich der nafs zu widersetzen. Widersteht man ihr, schenkt Allāh (ﷻ) einem nach und nach mehr Kraft, und die geistige Stärke wächst. Indem man seiner nafs widersteht und ihr nicht folgt, wird man sowohl geistig als auch äußerlich stärker, mit der Erlaubnis Allāhs (ﷻ). Möge Allāh (ﷻ) uns vor unserer nafs bewahren.

Bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

وَمَن جَاهَدَ فَإِنَّمَا يُجَاهِدُ لِنَفْسِهِ

القرآن (۲۹:۶)

Und wer sich müht, der müht sich nur für sich selbst.

Koran (29:6)

Ṣadaqa llāhu l-ᶜaẓīm.

Der wahre Kampf gegen das eigene Ego

jihād bedeutet, sich der nafs zu widersetzen. Wie unser Prophet () sagte, führen wir jenen Kampf: Der größte jihād ist der Kampf, den man gegen die eigene nafs führt, der Krieg gegen die nafs. Tut man dies, gilt man bereits vor Allāh (ﷻ) als mujāhid und erhält dafür seinen Lohn.

Möge Allāh (ﷻ) uns helfen, unsere nafs zu überwinden, in shāʾa llāh.

Der größte Kampf ist der gegen das eigene Ego

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