Wer „Lā ilāha illā llāh, Muḥammadun Rasūlullāh" sagt, ist ein Muslim – auch wenn er gesündigt hat oder vom rechten Weg abgekommen ist. Allāh (ﷻ) gebietet, unter den Gläubigen Frieden zu stiften und ihre Streitigkeiten beizulegen, damit Er ihnen Barmherzigkeit erweist. Wer das Glaubensbekenntnis verinnerlicht hat, dem steht Allāhs (ﷻ) Vergebung offen, ganz gleich wie viele Sünden er begangen hat – wer jedoch vom Glauben abfällt oder sich für vermeintliche Bildung von Allāh (ﷻ) abwendet, verliert alles.
Vorträge
Wir lernen beim Zusammensein mit unserem Meister und durch Zuhören bei seinen Vorträgen. Entscheidend ist die Absicht, sich mit dem Meister zu verbinden und sein Herz für Hinweise und Anregungen zu öffnen. Die Übertragung von Wissen findet von Herz zu Herz statt.

Der Weg, von den Menschen geliebt zu werden
26. Juli 2026
Wer nichts von dem begehrt, was die Menschen besitzen, den lieben die Menschen – so lehrt es der Prophet (ﷺ) in einem Ḥadīth. Wahre Askese bedeutet nicht, mittellos zu sein, sondern Vermögen zu besitzen, ohne den weltlichen Dingen Wert beizumessen. Wer liebt, was Allāh (ﷻ) liebt, und sich von dem fernhält, was Er hasst, wird wahrhaftig zum Menschen und zu einem von Allāh (ﷻ) Geliebten.

Der verlorene Segen der Endzeit und die Zeit des Mahdi (as)
25. Juli 2026
In der Endzeit wird Regen zur Plage, und auch das Großziehen von Kindern fällt schwerer – so kündigt es unser Prophet (ﷺ) an. Wer Allāhs (ﷻ) im Gebet gedenkt, dem schenkt Er Barmherzigkeit und hält das Unheil fern. Zur Zeit des Mahdi (as) kehren Segen und Geschmack der Erde in ihrer vollen Fülle zurück, während sie heute durch den menschlichen Eingriff in die Natur verloren gehen.

Die Wirtschaft der Verschwendung und die Endzeit
24. Juli 2026
Allāh (ﷻ) liebt die Verschwendung nicht, doch die heutige Wirtschaft beruht ganz auf ihr und zerstört damit die Ordnung, die Er auf Erde und Meer erschaffen hat. Die Zeit dieser Welt neigt sich dem Ende zu; erst der Mahdi (as) wird sie wieder in Ordnung bringen, doch auch danach bleibt nur noch wenig Zeit. Wer sich in diesen letzten Tagen fest an die Religion hält, statt der Masse zu folgen, dem schenkt Allāh (ﷻ) Schutz, Frieden im Herzen und Segen in der Familie. Möge Allāh (ﷻ) uns bewahren und uns diese reinen Tage erleben lassen.

Der Beste unter euch ist, wer den Koran lernt und lehrt
23. Juli 2026
Der Beste unter euch ist, wer den Koran lernt und ihn lehrt – so lehrt es der Prophet (ﷺ) in einem Ḥadīth. Der gewaltige Koran ist das größte Wunder unseres Propheten (ﷺ) und bleibt bis zum Jüngsten Tag unverändert; selbst wer kein Arabisch kann, vermag ihn vollständig auswendig zu lernen, ohne seine Bedeutung zu verstehen – ein Wunder, das kein anderes Buch der Welt kennt. Die Sommerferien sind eine Gelegenheit, ihn gemeinsam mit den Kindern zu erlernen.

Der Gläubige sollte wie eine Biene sein
22. Juli 2026
Die Biene ist ein gesegnetes Geschöpf, dem Allāh (ﷻ) offenbart, in Bergen und Bäumen zu nisten und heilsamen Honig zu erzeugen. Ebenso sollte der Gläubige sein: unermüdlich im Guten wirken, sich dem Bösen entgegenstellen und Menschen davon abhalten – selbst wenn es ihm selbst schadet. Der Islam gleicht der Biene, die zugleich heilt und Gefahr abwehrt: Wenn das Schwert je erhoben wurde, dann nur, um Tyrannen aufzuhalten und dem Guten zum Sieg zu verhelfen, nicht um zu unterdrücken.

Der Zustand der Menschheit und die Lehre daraus
21. Juli 2026
Der heutige Zustand der Menschheit ist von Ehrlichkeit und Barmherzigkeit weit entfernt: Jeder folgt nur seinem eigenen Ego und hält dessen Verlangen für die Wahrheit. Wahre Menschlichkeit bedeutet Gerechtigkeit und Barmherzigkeit – wer mit der Masse schwimmt, verliert sich selbst, wer auf der Seite der Wahrheit bleibt, hält an der Ehrlichkeit fest, die Allāh (ﷻ) befohlen hat, denn Schamgefühl ist ein Teil des Glaubens. Möge Allāh (ﷻ) die Menschheit zu ihrer wahren Menschlichkeit zurückführen und ihr einen Retter senden.

Die Tugend des Koran und die Bedeutung seines Erlernens
20. Juli 2026
Der gewaltige Koran ist das größte Wunder unseres Propheten (ﷺ) und das unveränderte Wort Allāhs (ﷻ), das bis zum Jüngsten Tag unverfälscht bewahrt bleibt. Sein Erlernen und Lehren ist überaus leicht und trägt gewaltigen Lohn: Nicht das Ḥāfiẓ-Werden ist entscheidend, sondern der Koran selbst – für jeden einzelnen Buchstaben schenkt Allāh (ﷻ) zehn Belohnungen, die Vergebung von zehn Sünden und eine Erhöhung um zehn Grade.

Gebt euer Vermögen nicht in die Hände der Törichten
19. Juli 2026
Allāh (ﷻ) warnt davor, das eigene Vermögen denjenigen anzuvertrauen, die nicht zwischen ḥalāl und ḥarām unterscheiden und es sinnlos verschwenden. Diese Weisheit gilt im privaten wie im öffentlichen Bereich – von der eigenen Familie bis zur Führung ganzer Länder, wo verschwendete Ressourcen am Ende den Armen zur Last fallen. Wer verschwenderisch handelt, dem entgleitet der Segen; wahre Barmherzigkeit besteht darin, mit Vermögen gerecht und maßvoll umzugehen.

Der größte Kampf ist der gegen das eigene Ego
18. Juli 2026
Allāh (ﷻ) sieht alles, und wahre Frömmigkeit besteht darin, das eigene Ego zu beherrschen, anstatt ihm blind zu folgen. Wer sich in Überheblichkeit über andere erhebt, erniedrigt am Ende nur sich selbst. Der größte Kampf des Gläubigen ist der innere Kampf gegen das eigene Ego – wer ihm widersteht, gewinnt geistige und äußere Stärke.

Der Monat Ṣafar und die Bedeutung des Almosengebens
17. Juli 2026
Der Monat Ṣafar gilt als ein besonders gewichtiger Monat, der eigene geistige Aufgaben mit sich bringt. Im Mittelpunkt steht das Almosengeben, dem der Prophet (ﷺ) außerordentliche Bedeutung beimaß, ebenso wie aufrichtige Reue und die Rückgabe der Rechte der Mitmenschen. Wer mit Allāh verbunden ist, dem wird jeder Monat zu einem schönen Monat.

Die wahre Blindheit und die zweite Zeit der Unwissenheit
16. Juli 2026
Wahre Blindheit ist nicht die der Augen, sondern die des Herzens, das die Wahrheit nicht erkennt. Wer nur seinem Ego folgt und die Gebote Allāhs (ﷻ) ablehnt, lebt in einer zweiten, noch schlimmeren Zeit der Unwissenheit, als sie der Prophet (ﷺ) einst ankündigte. Möge Allāh (ﷻ) unsere Herzen und Augen öffnen und uns auf den rechten Weg führen.


