Die unvermeidliche Realität des Todes
Der Tod ist etwas, das jeder Mensch schmecken wird. Trotzdem lebt man oft so, als würde man niemals sterben. Dies ist Teil der Weisheit von Allāh. Der Prophet (Friede sei auf ihm) hat erklärt, dass der Tod am Tag der Auferstehung (Qiyāmah), nachdem alle Abrechnungen abgeschlossen sind, zwischen dem Paradies und der Hölle wie ein Opfertier geschlachtet wird. Sobald er geschlachtet ist, gibt es für die Bewohner des Paradieses und der Hölle die Unsterblichkeit. Das bedeutet: Danach gibt es keinen Tod mehr. Die Welt (Dunyā) ist ein sterblicher Ort. Jeder, der auf dieser Welt lebt, wird den Geschmack des Todes erfahren.
Das ewige Leben im Jenseits (Ākhirah)
Manche Menschen fragen sich, was sie im Jenseits tun sollen. Dabei vergessen sie, dass sie hier in dieser Welt voller Mühsal und Beschwerden nicht einmal sterben wollen und nicht an den Tod denken. Der Zustand im Jenseits (Ākhirah) ist völlig anders als der in dieser Welt. Wenn ein Mensch im Paradies vom Wasser des Kawthar trinkt, bleiben keine irdischen Sorgen, Bedrängnisse oder Übel zurück. Weder Eifersucht, noch schlechte Gedanken, noch Angst, noch irgendetwas, das Leid verursacht, bleibt im Menschen.
Frei von Sorgen und Trennung
Arbeiten für die Ewigkeit
Deshalb sollte der Mensch für das Ākhirah arbeiten. Die vorübergehenden Schwierigkeiten in dieser Welt sind für den Gläubigen (Mu'min) sogar von Vorteil, genau wie Zeiten der Ruhe. Für den Ungläubigen jedoch, wie wohlhabend er auch sein mag, gibt es keinen Nutzen. Der wahre Nutzen liegt im Ākhirah. Möge Allāh uns standhaft im Glauben (Īmān) halten. Es gibt viele, die sich als Gelehrte ausgeben und damit Menschen, Unschuldige und Kinder in die Irre führen und so ihr Ākhirah zerstören. Möge Allāh uns bewahren und uns Stärke im Glauben geben, in shā' Allāh.
Wa min Allāhi t-tawfiq. Al-Fātiḥah.




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