najāsah
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(arabisch:
)
wörtl.:
Plural:
(arabisch:
)
bezeichnet, Unreinheit:
1. Die Arten der najāsah (Substanzen)
Hier geht es um die physische Materie. Man unterteilt sie oft in:
- najāsah Ghalīzah (Schwere Unreinheit): Dazu gehören Dinge wie Blut, Urin, Fäkalien, Alkohol oder das Fleisch von Schweinen. Nach der hanafitischen Rechtsschule gibt es hier genaue Grenzwerte (z. B. die Fläche eines Handtellers), bis zu denen das Gebet gerade noch gültig sein könnte, falls man es übersieht.
najāsah Khafīfah (Leichte Unreinheit): Dazu zählt beispielsweise der Urin von Tieren, deren Fleisch man essen darf (wie Pferde oder Rinder). Hier sind die Regeln für die Gültigkeit des Gebets etwas großzügiger.
2. Der Zustand der Unreinheit (Hadath)
Davon abzugrenzen ist der Hadath, also der Zustand der rituellen Unreinheit, der nicht durch eine Substanz, sondern durch eine Handlung entsteht:
Kleiner Hadath: Entsteht z. B. durch den Toilettengang oder Schlaf. Er wird durch Wudu (die rituelle Waschung) behoben.
Großer Hadath: Entsteht z. B. nach dem Geschlechtsverkehr oder der Menstruation. Er erfordert ghusl (die Ganzkörperwaschung).


Hidschab oder Hijab (arabisch حجاب Hidschāb, DMG ḥiǧāb ‚Hülle, Vorhang, Schleier, Schirm, Scheidewand, spanische Wand; Schranke‘) ist ein arabischer Begriff, der verschiedene Formen der Abtrennung umfasst und aus der arabischen Grundform حجب, DMG ḥaǧaba ‚verhüllen, abschließen, abschirmen; dem Blick entziehen‘ abgeleitet ist. Der Hidschāb bezeichnet nach islamisch-theologischen Vorgaben insbesondere unterschiedliche Formen der Abtrennung der Frau, speziell in Gestalt der Verschleierung oder der Bedeckung des Kopfes.


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