Hingabe

Die Lebensweise der Liebenden

Allāh fürchten und Gutes tun

Lesedauer: 2m 22s

Vortrag von

Shaykh Muhammad Adil al-Haqqani
gehalten am 
29. Juli 2026
 / 
15. Ṣafar 1448
 in Akbaba

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السَّلَامُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ

أَعُوذُ بِاللَّهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ.
بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَٰنِ الرَّحِيمِ

الصَّلَاةُ وَالسَّلَامُ عَلَىٰ رَسُولِنَا مُحَمَّدٍ
سَيِّدِ الْأَوَّلِينَ وَالْآخِرِينَ

مَدَدَ يَا رَسُولَ اللَّهِ
مَدَدَ يَا سَادَاتِي أَصْحَابَ رَسُولِ اللَّهِ
مَدَدَ يَا مَشَايِخَنَا
دَسْتُورُ مَوْلَانَا الشَّيْخِ عَبْدِ ٱللّٰهِ ٱلْفَائِزِ ٱلدَّاغِسْتَانِيّ
شَيْخُ مُحَمَّدٍ ظَاظِمِ الْحَقَّانِيِّ

طَرِيقَتُنَا الصُّحْبَةُ وَالْخَيْرُ فِي الْجَمْعِيَّةِ

as-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatu llāhi wa-barakātuh

aᶜūdhu bi-llāhi mina sh-shayṭāni r-rajīm
bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm

aṣ-ṣalātu wa-s-salāmu ᶜalā rasūlinā muḥammad
sayyidi l-awwalīna wa-l-ākhirīn

madad yā rasūla llāh
madad yā sādātī aṣḥāba rasūli llāh
madad yā mashāyikhanā
dastūr mawlānā shaykh ᶜAbd Allāh al-Fāʾiz ad-Dāghistānī,
shaykh Muḥammad Nāẓim al-Ḥaqqānī.

ṭarīqatunā aṣ-suḥbah wa l-khayru fi l-jamʿiyyah

Deutsch anzeigen

Der Friede, die Barmherzigkeit und der Segen Allahs seien auf euch.

Ich nehme meine Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Teufel.
Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Gnädigen.

Der Segen und der Friede seien auf unserem Propheten Muhammad,
dem Herrn der Ersten und der Letzten.

Unterstützung, o Gesandter Allahs!
Unterstützung, o meine Meister, Gefährten des Gesandten Allahs!
Unterstützung, o unsere Shaykhs!
Erlaubnis, unser Meister, Shaykh Abdullah al-Fāyiz al-Dāghestānī.
des Lehrers von Shaykh Muḥammad Nāẓim al-Ḥaqqānī

Unser Weg ist die Gemeinschaft und das Gute liegt in der Gemeinschaft.

Bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

إِنَّ اللَّهَ مَعَ الَّذِينَ اتَّقَوا وَّالَّذِينَ هُم مُّحْسِنُونَ

القرآن (١٦:١٢٨)

Wahrlich, Allāh ist mit denjenigen, die Ihn fürchten und Gutes tun.

Koran (16:128)

Ṣadaqa llāhu l-ᶜaẓīm.

Allāh (ﷻ), der Allmächtige und Erhabene, sagt: Allāh (ﷻ) ist mit denjenigen, die Ihn fürchten und Gutes tun. Wer bei Allāh (ﷻ) sein möchte, muss wissen: Ein Mensch, der Allāh (ﷻ) fürchtet, begeht von Natur aus nichts Böses. Ein Mensch, der sich vor Allāh (ﷻ) schämt, begeht keine schlechten Taten. Ein Mensch, der Allāh (ﷻ) fürchtet, tut Gutes.

Wer Gutes tut, den liebt Allāh

iḥsān bedeutet, Gutes zu tun; wer Gutes tut, wird muḥsin genannt. Allāh (ﷻ) liebt sie. Und die Menschen, die Er (ﷻ) liebt, sind gute Menschen. Sie sind die wahren Gewinner; in ihnen liegt die wahre Menschlichkeit. Außerhalb von ihnen muss man nicht nach Menschlichkeit suchen.

Je weniger Glauben ein Mensch hat, desto mehr schadet er seinen Mitmenschen. Je mehr Glauben und Gottesfurcht er hingegen besitzt, desto weniger muss man ihn fürchten. Von ihm ist nur Gutes zu erwarten. Darum sind auch die Diener, die Allāh (ﷻ) liebt, Ihm (ﷻ) wohlgefällig.

Lieben und Ablehnen um Allāhs willen

Ein Mensch sollte stets das Gute im Sinn haben. Er liebt um Allāhs (ﷻ) willen und lehnt um Allāhs (ﷻ) willen ab. Selbst wenn er Feindschaft empfindet, tut er dies nur um Allāhs (ﷻ) Wohlgefallen willen. Ablehnung bedeutet in diesem Sinn, schlechte Taten zu verabscheuen. Einem Menschen gegenüber Ablehnung zu zeigen bedeutet, für ihn zu beten: „Möge Allāh (ﷻ) ihn rechtleiten", während man seine schlechten Taten missbilligt.

Er bemüht sich, sich von schlechten Taten fernzuhalten, und gibt seinem Ego nicht nach. Das Ego neigt stets zum Bösen und zu allem, was schädlich ist. Man muss diese Neigung unter Kontrolle bringen und in eine gute Richtung lenken. Es gibt keinen anderen Weg – man muss es buchstäblich in die richtige Richtung ziehen.

Nach dem Motto: „Komm, ich gebe dir, was du willst, und danach gehorchst du mir" – so funktioniert es nicht. Je mehr man dem Ego nachgibt, desto Schlimmeres verlangt es; es kennt kein Ende. Seine Begierden und seine Gier sind grenzenlos. Deshalb muss man Allāh (ﷻ) fürchten. Man muss fürchten, von Allāhs (ﷻ) Weg abzukommen. Möge Allāh (ﷻ) uns davor bewahren. Denn das ist es, was man fürchten sollte.

Wer Allāh nicht fürchtet

Letztlich tut ein Mensch, der Allāh (ﷻ) fürchtet, nur Gutes. Wer jedoch keine Furcht vor Allāh (ﷻ) besitzt, ist zu jeder Art von Bösem fähig. Selbst die wildesten Kreaturen können nicht so grausam sein wie Menschen, die Allāh (ﷻ) nicht fürchten. Denn wer Allāh (ﷻ) nicht fürchtet, misst dem menschlichen Leben keinen Wert bei und verachtet es. Ein Mensch hingegen, der Allāh (ﷻ) fürchtet, scheut sich davor, auch nur einer Ameise zu schaden.

Möge Allāh (ﷻ) uns zu diesen Menschen zählen. Möge Er (ﷻ) uns zu denen zählen, die Allāh (ﷻ) fürchten, in shāʾa llāh. Möge Er (ﷻ) uns zu denen machen, die auf dem geraden Weg standhaft bleiben, in shāʾa llāh.

Allāh fürchten und Gutes tun

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