Bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm"Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Gnädigen.".
وَهُوَ الَّذِي يُنَزِّلُ الْغَيْثَ مِن بَعْدِ مَا قَنَطُوا وَيَنشُرُ رَحْمَتَهُ ۚ وَهُوَ الْوَلِيُّ الْحَمِيدُ
Und Er ist es, der den Regen herabsendet, nachdem sie die Hoffnung verloren hatten, und Seine Barmherzigkeit ausbreitet. Und Er ist der Beschützer, der Lobenswerte.
Ṣadaqa llāhu l-ᶜaẓīmAllāh, der Erhabene, hat die Wahrheit gesprochen..
Māshāʾa llāh, dieser Regen: Alles liegt in der Hand Allāhs (ﷻ“Möge sein Ruhm groß sein."), der Regen ebenso wie alles andere, es gehört Ihm (ﷻ). All das sind Offenbarungen der gewaltigen Macht Allāhs (ﷻ).
Das größte Wunder
Māshāʾa llāh, seit dem Morgen gießt es in Strömen. Wenn diejenigen, die nicht glauben, ein Wunder suchen, dann ist dies das größte Wunder von allen. Riesige Wassermassen schweben in der Luft. Wann und wo Er (ﷻ) es will, sendet Er (ﷻ) aus ihnen Barmherzigkeit herab. Er (ﷻ) sendet entweder Barmherzigkeit oder Strafe.
Möge Allāharabischer Name Gottes (ﷻ) uns mit Seiner (ﷻ) Barmherzigkeit behandeln; mögen diese Regenfälle eine Quelle der Barmherzigkeit sein und keine Katastrophe. Möge Er (ﷻ) sie mit barakahSegen, Wohlstand, Barmherzigkeit herabsenden. Man muss aber auch die Macht Allāhs (ﷻ) erkennen und vor dieser Macht in Ehrfurcht stehen. Er (ﷻ) tut, was Er (ﷻ) will, und setzt um, was Er (ﷻ) wünscht.
Wolken ziehen dahin. Es gibt Millionen von Meeren in der Luft; gewaltige Wasser schweben dort oben. Allāh (ﷻ) sendet den Regen dorthin herab, wo Er (ﷻ) befiehlt: „Falle herab!“, und lässt ihn an den Orten vorüberziehen, wo Er (ﷻ) befiehlt: „Sende ihn nicht herab!“ Dieselbe Wolke kann vorbeiziehen, ohne einen einzigen Tropfen zu vergießen.
Alles, was Allāh (ﷻ) betrifft, ist ein Wunder. Als „Wunder“ bezeichnet man, dass etwas vollbracht wird, was für unmöglich gehalten wurde; doch in der Macht Allāhs (ﷻ) gibt es kein Unmögliches. Darum sollen die Menschen sich besinnen und Allāh (ﷻ) danken.
Niemals die Hoffnung verlieren
Sie sollen die Hoffnung auf Allāh (ﷻ) nicht verlieren. Im Vers „wa-huwa-lladhī yunazzilu l-ghaytha min baᶜdi mā qanaṭū“ bezeichnet das Wort „qanaṭū“ den Verlust der Hoffnung. Unter allen Umständen darf man die Hoffnung auf Allāh (ﷻ) nie verlieren. Gleich in welcher Lage man sich befindet, muss man Glauben haben und darauf vertrauen, dass die Hilfe Allāhs (ﷻ) kommt. Wer die Hoffnung auf Allāh (ﷻ) verliert, hat einen schwachen Glauben oder gar keinen.
Wer keinen Glauben hat, fürchtet tatsächlich alles, denn er hat nichts, woran er sich anlehnen könnte. Der Gläubige aber verlässt sich auf Allāh (ﷻ). Im Wissen, dass alles in Seiner (ﷻ) Hand liegt, nimmt er Zuflucht zu Seiner (ﷻ) Barmherzigkeit und geht Seinen (ﷻ) Weg. Wer in diese Barmherzigkeit eintritt, wird von Allāh (ﷻ) beschützt.
Möge Allāh (ﷻ) uns alle beschützen. Mögen diese Regenfälle barakah bringen und der gesamten ummahNation, Volk nützen, in shāʾa llāh"So Gott will.". Mögen mit dieser Barmherzigkeit Glaube und barakah herabkommen, in shāʾa llāh. Möge Allāh (ﷻ) mit euch allen zufrieden sein.
Wa min Allāhi t-tawfiq"Und von Gott kommt der Erfolg.". al-fātiḥahEröffnung.



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