Bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm.
فَقُطِعَ دَابِرُ الْقَوْمِ الَّذِينَ ظَلَمُوا ۚ وَالْحَمْدُ لِلَّهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ
So wurden die Wurzeln des Volkes, das Unrecht tat, abgeschnitten. Und alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn der Welten.
Der Feind schläft nicht
Shukr sei Allāh (ﷻ), dass Er die Ungerechten zunichtegemacht hat. Der Ungläubige greift die Muslime immer wieder an; der größte Feind ist Shayṭān. Seine Feindschaft besteht beständig fort, doch Allāh (ﷻ) ist stets der Sieger. Er (ﷻ) schneidet ihre Wurzeln ab, wie Allāh (ﷻ) selbst sagt. Sie besitzen überhaupt keine Macht. Mögen sie sich noch so sehr bemühen – möge Allāh (ﷻ) uns vor ihrem Übel bewahren.
Shayṭān hält jede Art von Täuschung und Übel für sein gutes Recht. Ihm ist gleichgültig, was mit anderen geschieht, solange nur sein eigenes Reich Bestand hat – dafür ist ihm jedes Mittel recht. Deshalb möge Allāh (ﷻ) uns vor seinem Übel bewahren. Wer auf diesem Weg geht, braucht eine starke Tür, einen starken īmān und einen festen Glauben, damit Allāh (ﷻ) ihn vor dem Übel Shayṭāns und der Übeltäter bewahrt.
Es gibt keinen Sieger außer Allāh
Shukr sei Allāh (ﷻ) – vor vielen Jahren traf unsere ganze Nation ein einschneidendes Ereignis. Shukr sei Allāh (ﷻ), Allāh (ﷻ) hat sich durchgesetzt. Allāh (ﷻ) ist immer der Sieger: „لا غالب إلا الله" (lā ghāliba illā llāh) – es gibt keinen Sieger außer Allāh. Wer sich Ihm (ﷻ) widersetzt, wird am Ende seine Strafe erhalten.
Bis heute wurden viele Menschen von ihnen getäuscht. Möge Allāh (ﷻ) ihnen Weisheit und Einsicht schenken, sodass sie bereuen und sich nicht mehr auf böse Taten einlassen. Denn wer böse Taten begeht, kann sich in dieser Welt vielleicht verstecken und verbergen – doch im Jenseits wird er wahrhaftig sehen, wie übel diese Taten waren und wie viel Schaden sie angerichtet haben.
Die Sturheit des Unglaubens
Bis heute haben viele Menschen andere getäuscht, indem sie sagten: „So war es, so war es." Wenn alles so klar zutage liegt, warum bleibt ihr dann so stur? Sturheit ist die größte Eigenschaft des Unglaubens; der Ungläubige ist starrsinnig und widerspenstig. Selbst Abū Jahl sagte im Sterben, als die Gefährten im Begriff waren, ihm den Kopf abzuschlagen: „Ich kenne die Wahrheit, doch wegen meines Stolzes und meiner Sturheit werde ich dir und Muḥammad nicht folgen." Diese Sturheit ist ein Merkmal des Unglaubens.
Kehrt um zur Wahrheit
Darum kommt auf den rechten Weg, wendet euch Allāh (ﷻ) zu, sucht Ihn (ﷻ) und bereut. So wird Allāh (ﷻ) euch eure Sünden vergeben, ihr werdet euer Jenseits retten und vor Shayṭān bewahrt bleiben. Denn der Weg Allāhs (ﷻ) ist klar; an ihm gibt es nichts Geheimes oder Verborgenes. Steht auf der Seite der Wahrheit – mehr braucht es nicht.
Möge Allāh (ﷻ) uns bewahren – doch wer dieses Übel an andere weiterträgt, dem werden auch deren Sünden angeschrieben. Mögen wir stets zu denen gehören, die mit der Wahrheit sind, in shāʾa llāh. Möge Allāh (ﷻ) uns vor dem Übel bewahren – vor dem Übel Shayṭāns, vor dem Übel unserer nafs und vor dem Übel der Ungläubigen.
Unsere Vorfahren sagten über die Ungläubigen: „Das Wasser schläft, doch der Feind schläft nicht." Darum möge Allāh (ﷻ) uns bewahren und beschützen. Möge Er (ﷻ) den ṣāḥib senden, damit die Wahrheit vollständig offenbar wird, in shāʾa llāh.



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