Um Allāhs (ﷻ) willen lieben und meiden
Um Allāhs (ﷻ) willen zu lieben, um Allāhs (ﷻ) willen zu meiden, um Allāhs (ﷻ) willen zu leben und um Allāhs (ﷻ) willen alles zu tun – das ist unsere Pflicht. Was man nicht vermag, verzeiht Allāh (ﷻ). Und für das Getane nimmt Allāh (ﷻ) die Reue an.
Manche Menschen – besonders heutzutage – betrüben sich um völlig unnötige Dinge. Warum? Weil sie den Weg Allāhs (ﷻ) verlassen haben. Der Weg Shayṭāns bringt niemals etwas Gutes und niemals wahren Nutzen.
Der Weg Shayṭāns führt in die Enttäuschung
Shayṭāns Weg mag Geld bringen und allerlei Möglichkeiten bieten – aber er bringt kein Gutes. Wer Shayṭān folgt, befindet sich stets in Verlust. Äußerlich mag jemand als erfolgreich gelten. Man sagt: „Der ist erfolgreich geworden, weil er den Weg Shayṭāns gegangen ist." Andere folgen ihm nach, und wieder andere folgen diesen. Am Ende folgen alle demselben Weg – doch nicht alle werden darin erfolgreich sein.
Sie verlassen und vergessen den Weg Allāhs (ﷻ). Und wenn dann etwas schief geht, stehen sie vor dem Nichts. Sie meinen, es gäbe auf der Welt nur einen einzigen Weg – den Weg des Erfolgs, und das sei der Weg Shayṭāns. So geben sie den schönen Weg auf und gehen den schlechten.
Jeder Mensch trägt eine besondere Gabe in sich
Allāh (ﷻ) hat jedem einzelnen Menschen eine besondere Gabe verliehen. Doch die Menschen von heute pressen alle in dieselbe Form – und diese Form ist ein leeres Leben. Jahre werden damit verbracht, sinnlos irgendwo zu sitzen, in der Hoffnung, am Ende doch noch etwas zu erreichen. Am Ende endet auch das in Enttäuschung.
Wir haben dasselbe vor zwei Tagen besprochen, zur Zeit der Prüfungen: Die Menschen lernen wie Schafe, wie besessen, als ob es im Leben nichts anderes gäbe als das Studium. Doch wenn Millionen von Menschen alle dieselbe Sache tun wollen, muss man nachdenken. Die Prüfungen wurden schwieriger, viele bestanden nicht. Und wo sollen dann alle arbeiten? Es gibt auch andere Berufe – man muss nicht zwingend studiert haben.
Das globale Bildungssystem als Kontrollmechanismus
Das ist ein Trick Shayṭāns: Er möchte die ganze Welt kontrollieren und alles nach seinem Willen gestalten. Zwölf Jahre, zwanzig Jahre lang lernen die Menschen. Am Ende sind sie für nichts zu gebrauchen. Sie können nicht arbeiten. Denn sie haben sich daran gewöhnt, zu Hause wie Könige und Königinnen bedient zu werden. Wenn sie dann ins Berufsleben eintreten, versagen sie – weil sie nicht gelernt haben, selbst anzupacken.
Diejenigen, die diesen Weg nicht eingeschlagen haben – die nicht endlos gelernt haben –, erweisen sich oft als klüger. Sie benutzen ihren Verstand und ihr Urteilsvermögen. Das globale System hat alle in eine einzige Form gepresst. Wer aus dieser Form ausbricht, wird verurteilt. Dabei sind es gerade jene, die ihren eigenen Weg gehen, die wirklich denken und handeln können.
Der Weg Allāhs (ﷻ) ist schön und weit
Der Weg Allāhs (ﷻ) ist der schöne Weg. Er ist ruhig, weit und birgt jede Art von Schönheit in sich. Wer den Weg Allāhs (ﷻ) verlässt und dem Weg Shayṭāns folgt, dem begegnet jede Art von Schlechtigkeit: Irrwege, Verderben, alles Mögliche. Denn man gibt ihnen keine Gottesfurcht – man gibt ihnen nur die Angst vor dem Leben und die Angst um den Lebensunterhalt.
Möge Allāh (ﷻ) die Menschen rechtleiten und uns einen Führer senden, der uns rettet, in shāʾa llāh.
Wa min Allāhi t-tawfiq. al-fātiḥah.



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