Al-ḥamdu li-llāh – das vergangene Jahr war ein gutes Jahr. Manche fragen: „Wie war es gut? Es war überhaupt kein gutes Jahr!" Doch man muss wissen: Alles, was geschah, geschah durch den Willen Allāhs (ﷻ). Und alles, was Allāh (ﷻ) gewährt, ist schön. Was Allāh (ﷻ) will, geschieht – wir müssen alles annehmen und mit positivem Blick betrachten.
Wende deinen Blick auf die gute Seite der Dinge. Beim Negativen zu verharren bringt dir keinen Nutzen. Was Allāh (ﷻ) getan hat, hat Er (ﷻ) vollkommen getan. Daher ist Klagen nicht angebracht. Anstatt zu klagen, soll man nach Wegen suchen, sich an jede Lage anzupassen – und die Dinge so anzunehmen, wie sie sind.
Hingabe an den Willen Allāhs
Dem Willen Allāhs (ﷻ) zu ergeben und die Dinge so anzunehmen, wie Allāh (ﷻ) sie erschaffen hat, bringt Nutzen – jedem Menschen und besonders dem Gläubigen. Selbst wenn jemand kein Gläubiger ist: Wer die Dinge so annimmt, wie sie sind, findet Frieden. Wer sich aber widersetzt, verbringt sein Leben im Kampf – mit dem eigenen nafs und mit dem nafs der anderen. Er macht allen das Leben schwer, und alle machen ihm das Leben schwer. Das Ergebnis ist ein Leben ohne Frieden und ohne Schönheit.
Al-ḥamdu li-llāh, wir sind zufrieden mit dem, was Allāh (ﷻ) erschaffen hat, und danken Ihm (ﷻ), dass auch dieses Jahr ein gesegnetes Jahr war. Die Menschen durften die ḥajj vollziehen – möge sie gesegnet und von Allāh (ﷻ) angenommen sein. Die heiligen Tage sind vergangen; Allāh (ﷻ) hat uns die Gelegenheit geschenkt, sie zu erleben. Mögen sie uns allen die barakah Allāhs (ﷻ) gebracht haben, in shāʾa llāh.
Weisheit – das größte Gut
Wer Weisheit besitzt, besitzt alles Gute. Wer keine Weisheit hat, ist wahrlich unglücklich. Ein Mensch ohne Weisheit sucht stets das Negative – oder er nimmt Gutes als Böses wahr und umgekehrt; er weigert sich, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind. Möge Allāh (ﷻ) uns vor einer solchen Haltung bewahren und uns allen Frieden und Weisheit schenken, in shāʾa llāh.
Wa min Allāhi t-tawfiq. al-fātiḥah.



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