Bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm.
إِنَّهُۥ لَا يُحِبُّ ٱلۡمُسۡرِفِينَ
Wahrlich, Er liebt die Maßlosen nicht.
Allāh (ﷻ) liebt die Verschwendung nicht, und Er liebt die Verschwender nicht. Heutzutage haben die Menschen ein Wirtschaftssystem aufgebaut, das ganz auf Verschwendung beruht – ein solches System liebt Allāh (ﷻ) ganz und gar nicht.
Genau deshalb beuten sie die Welt aus und zerstören sie. Man sagt zwar, die Welt gehe nicht unter und das Meer versiege nicht, doch sie vernichten sie dennoch, denn die Menschen zerstören die Ordnung und das Gleichgewicht, welche Allāh (ﷻ) erschaffen hat.
Unheil auf dem Festland und im Meer
ظَهَرَ ٱلۡفَسَادُ فِي ٱلۡبَرِّ وَٱلۡبَحۡرِ
Unheil ist auf dem Festland und im Meer erschienen.
Die natürliche Ordnung aller Dinge wurde zerstört. Darum neigt sich die Zeit dieser Welt nun dem Ende zu; da ihre Zeit abgelaufen ist, liegt sie mit Allāhs Erlaubnis in ihren letzten Zügen.
Ganz gleich, wie sehr die Menschen sich anstrengen und behaupten, sie würden alles in Ordnung bringen und säubern – in Wahrheit machen sie es nur noch schlimmer. Dieses Unheil kann daher nur durch den Mahdi (as) beseitigt werden, den Allāh (ﷻ) uns versprochen und unser Prophet (ﷺ) als frohe Botschaft verkündet hat. Er ist es, der alles wieder richten und in seinen ursprünglichen Zustand versetzen wird. Doch selbst danach wird der Welt nicht mehr viel Zeit bleiben.
Die Stunde ist nahe gerückt
ٱقۡتَرَبَتِ ٱلسَّاعَةُ
Die Stunde ist nahe gerückt.
Und nun ist sie noch viel näher. Unser Prophet (ﷺ) teilt uns mit, dass die verbleibende Zeit bis zum Jüngsten Tag nur noch so kurz ist wie die Zeitspanne zwischen dem Nachmittags- und dem Abendgebet – und wir durchleben gerade die letzten Momente dieser Zeit.
Bei sich selbst beginnen und geduldig warten
Anstatt sich zu fragen, was nur aus der Welt werden solle, sollte man zuerst bei sich selbst anfangen und sich bessern – und geduldig abwarten. Bis sich das Versprechen Allāhs (ﷻ) erfüllt, wird es, in shāʾa llāh, nicht mehr allzu lange dauern, denn ein Tag bei Allāh ist wie tausend Jahre; in Seiner Bemessung ist ein Tag wie fünfzigtausend Jahre. In shāʾa llāh sind diese Tage nah.
Denn die Welt ist mittlerweile völlig aus den Fugen geraten. Nichts läuft mehr so, wie es anständig und richtig wäre; ein Fehler jagt den nächsten, ein Übel folgt auf das andere – und dabei glauben die Menschen auch noch, etwas Gutes zu tun. Möge Allāh (ﷻ) uns davor bewahren.
Festhalten an der Religion ist ein sicherer Handel
Für Muslime und Gläubige gleicht diese Situation einem spirituellen Handel: Je fester sie an der Religion festhalten und sich Allāh (ﷻ) zuwenden, desto größeren Gewinn ziehen sie daraus. Allāh (ﷻ) beschützt sie sowohl materiell als auch spirituell, schenkt ihren Herzen Frieden und Gewissheit und legt Segen in ihre Familien – Er beschützt sie inmitten all dieser sich ausbreitenden Übel.
Sagt bloß nicht: „Alle machen es so, also mache ich es auch." Es wird euch nicht retten, wenn ihr es ihnen gleichtut. Kümmert euch um eure eigene Rettung, denn jeder kann am Ende nur sich selbst retten. Sobald ihr mit Allāhs Erlaubnis den rechten Weg eingeschlagen habt, wird Allāh (ﷻ) euch beschützen, ganz gleich, wie viel Übel um euch herum herrscht.
Möge Allāh (ﷻ) uns alle bewahren und uns diese reinen und schönen Tage erleben lassen, in shāʾa llāh.



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