Bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm.
وَهُوَ الَّذِي يُنَزِّلُ الْغَيْثَ مِن بَعْدِ مَا قَنَطُوا وَيَنشُرُ رَحْمَتَهُ وَهُوَ الْوَلِيُّ الْحَمِيدُ
Er ist es, der den Regen herabsendet, nachdem [die Menschen] die Hoffnung aufgegeben haben, und Er breitet Seine Gnade aus. Er ist der Schutzherr, der Preiswürdige.
Ṣadaqa llāhu l-ᶜaẓīm.
Allāh (ﷻ) ist es, der den Regen erschafft und Gnade herabschickt. Regen ist Gnade – manchmal Gnade und manchmal Strafe. Al-ḥamdu li-llāh ist dieses Jahr nach vielen Jahren Gnade zurückgekehrt. So war es lange nicht mehr: Vor sechzig Jahren regnete es jedes Jahr auf diese Weise, und es war gut; überall gab es Regen.
Sechzig Jahre entzogener Gnade
Vor rund sechzig Jahren begann sich der Zustand dieser Welt zu verschlechtern. Schlimme Dinge geschahen: Aufbegehren gegen Allāh (ﷻ), kufr gegen Allāh (ﷻ), das Nichtanerkennen von Allāh (ﷻ). Allāh (ﷻ) entzog den Menschen deshalb Seine Gnade. Seither klagten sie über Dürre und dergleichen.
Besonders in den 1960er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erreichte der kufr seinen Höhepunkt – es war die Zeit des stärksten Widerstands gegen die Religion. Das größte Unrecht aber ist die Beigesellung. Allāh (ﷻ) sagt:
إِنَّ الشِّرْكَ لَظُلْمٌ عَظِيمٌ
Wahrlich, die Beigesellung ist ein gewaltiges Unrecht.
Ṣadaqa llāhu l-ᶜaẓīm.
Die Menschen jener Zeit erkannten Allāh (ﷻ) nicht an. Doch nichts geschieht ohne Weisheit. Heute haben sich die Menschen zwar noch nicht vollständig zu Allāh (ﷻ) zurückgewandt, und es gibt noch immer Aufbegehren und den Versuch, andere vom rechten Weg abzubringen – doch der härteste Widerstand ist vorüber.
Frohe Zeichen für die Zeit des Mahdī
Al-ḥamdu li-llāh – die Menschen sehen es dieses Jahr. Wenn Allāh (ﷻ) wollte, würde Er keinen einzigen Regentropfen fallen lassen. Und doch schickt Er (ﷻ) den Regen zu Ehren der Gläubigen, der Armen und der awliyāʾ – dafür gilt Ihm shukr.
Wir nehmen jedes schöne Ereignis als gute Botschaft: Die Zeit Sayyidunā Mahdīs (as) naht, in shāʾa llāh. Allāh (ﷻ) möge ihn so bald wie möglich schicken, denn in seiner Zeit wird es viel barakah geben. Mawlānā Shaykh Nāẓim pflegte zu sagen, in jener Zeit werde es nachts regnen und tagsüber schön sein. Die Tage würden wunderbar sein: Die Ernten trügen zweimal im Jahr, die Tiere gebären zweimal, und alles werde in Fülle gedeihen.
Wir warten auf ihn (as) jeden Augenblick. Das Wort Allāhs (ﷻ) ist wahr, und unsere Überzeugung, dass er kommen wird, ist gewiss. Wir nehmen jedes gute Ereignis als frohe Botschaft an, in shāʾa llāh. Es ist viel Unterdrückung auf der Welt – daher sollen wir in froher Erwartung auf ihn warten. Möge der Retter der Menschen kommen, in shāʾa llāh.
Wa min Allāhi t-tawfiq. al-fātiḥah.



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