Bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm.
وَقُلِ اعْمَلُوا فَسَيَرَى اللَّهُ عَمَلَكُمْ
Und sag: Wirkt! Allāh (ﷻ) wird euer Wirken sehen.
Ṣadaqa llāhu l-ᶜaẓīm.
Die Propheten und Gottesfreunde lebten für den Dienst
Allāh (ﷻ) sagt: Sei nicht untätig. Handle – und Allāh (ﷻ) wird sehen, was du tust. Faulheit ist eine verwerfliche Eigenschaft. Die Propheten, die Gefährten des Propheten (ﷺ) und die mashāyikh standen ununterbrochen im Dienst. Sie arbeiteten beständig – sowohl um ihren Lebensunterhalt zu verdienen als auch um dem Islām zu dienen. Für Faulheit war in ihrem Leben kein Platz.
Propheten, Gefährten und awliyāʾ widmeten ihr ganzes Leben dem Dienst an den Menschen. Sie wollten den Menschen noch nach ihrem Tod nützen. Es gibt viele Beispiele, viele Gelehrte. Früher lebten die Menschen höchstens vierzig oder fünfzig Jahre. Und dennoch: Was diese Gottesfreunde in vierzig oder fünfzig Jahren geleistet haben, hätte ein gewöhnlicher Mensch in zweihundert Jahren nicht vollbringen können. Wie ist das möglich? Allāh (ﷻ) schenkte ihnen karāmah und ließ durch sie die Menschen beschenken.
Faulheit öffnet Shayṭān die Tür
Faulheit liegt nicht in ihrer Natur. Ein fauler Mensch nützt weder sich selbst noch anderen. Und wenn ein Mensch untätig ist und nichts tut, greift Shayṭān ihn umso heftiger an. Durch List flüstert er: „Was wirst du tun? Tu dies, tu das" – und führt ihn so in die Sünde. Wer aber arbeitet, gibt Shayṭān gar keine Gelegenheit dazu.
Keine Ruhe ohne neues Ziel
Deshalb heißt es in einem anderen Vers des heiligen Korans:
فَإِذَا فَرَغْتَ فَانصَبْ وَإِلَىٰ رَبِّكَ فَارْغَب
Wenn du [eine Aufgabe] beendet hast, strenge dich gleich für die nächste an, und richte dein Verlangen zu deinem Herrn.
Ṣadaqa llāhu l-ᶜaẓīm.
„Wenn du eine Aufgabe beendet hast, beginne sofort die nächste." Das gilt sowohl für das Gebet als auch für weltliche Angelegenheiten. Wenn alles um Allāhs (ﷻ) willen getan wird, wird es als Belohnung verzeichnet. Wenn man mit der Absicht arbeitet: „Ich verdiene meinen Lebensunterhalt und helfe den Menschen" – dann werden all diese Dinge als gute Taten und Belohnung verbucht.
Möge Allāh (ﷻ) uns nicht zu den Faulen zählen. Denn das Leben zu verschwenden ist isrāf – Verschwendung –, und Allāh (ﷻ) liebt isrāf nicht. Möge Allāh (ﷻ) uns allen Kraft geben und uns nicht zum Spielzeug Shayṭāns werden lassen, in shāʾa llāh.
Wa min Allāhi t-tawfiq. al-fātiḥah.



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