Der Prophet (ﷺ) sagt in einem Ḥadīth sharīf:
مَن كَانَ يُؤمِنُ بِاللهِ وَاليَومِ الآخِرِ فَليَقُل خَيرًا أَو لِيَصمُت
Wer an Allāh (ﷻ) und den Jüngsten Tag glaubt, soll Gutes sagen oder schweigen.
Jeder Gläubige soll Gutes sprechen. Schweigen ist besser als schlechtes Reden — es ist tugendhafter. Die Menschen heute tun genau das Gegenteil.
Schweigen ist tugendhafter
Wenn jemand schweigt, sagen die Leute: „Dieser Mensch kann nicht reden" oder „Er langweilt die Menschen." Und als ob das noch nicht genug wäre: Neben dem gesprochenen Wort kommunizieren die Menschen heute auch schriftlich miteinander — es ist unklar, ob das, was sie schreiben, wahr oder falsch ist. So verfallen sie, ohne es zu merken, in Sünde oder laden Sünde auf sich. Sünde ist eine schwere Last für einen Menschen — er sollte das nicht tun.
Wenn man es dennoch getan hat, kann man bereuen — Reue ist möglich. Doch was einmal den Mund verlassen hat, kann man nicht zurücknehmen. Man kann sich entschuldigen, aber wenn etwas erst einmal in der Welt ist, weiß man nicht, bei wie vielen Menschen man sich noch entschuldigen müsste.
Sprich für Allāh, nicht nur um zu reden
Der Rat des heiligen Propheten (ﷺ) ist: Verstehe immer, was du sagst, wenn du sprichst. Was aus unserem Mund kommt, soll nicht nur um des Redens willen gesprochen werden — sondern für das Wohlgefallen Allāhs (ﷻ) und Seines Propheten (ﷺ). Man soll sich fragen: „Ist das gut oder schlecht?" Möge es gut sein, in shā’a llāh — denn Gutes bringt Gutes hervor, und Schlechtes bringt Schlechtes.
Die Menschen heute verstehen alles verkehrt herum. Sie sagen: „Rede, sei nicht still. Rede, so viel du willst." Doch das bringt keinen Nutzen, sondern nur Schaden. Möge Allāh (ﷻ) uns davor bewahren, Schlechtes aus unserem Mund zu sagen — Dinge, die wir bereuen werden oder die jemandem schaden, in shā’a llāh.
Wa min Allāhi t-tawfiq. al-fātiḥah.



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