Was Allāh (ﷻ) verehrt
Wer das verehrt, was Allāh (ﷻ) verehrt und hochhält, der ist gottesfürchtig und gehört zu den geliebten Dienern Allāhs (ﷻ). Was hält Allāh (ﷻ) hoch? An erster Stelle: unseren heiligen Propheten (ﷺ„Gott segne ihn und schenke ihm Heil!“), durch den Allāh (ﷻ) das Universum erschuf. Dann seine Gefährten. Und dann die gesegneten Tage und Orte. All diese Dinge sind es, die verehrt und hochgehalten werden sollen.
Wer ihnen mit Ehrfurcht begegnet und die zu diesen Zeiten empfohlenen Gottesdienste – Pflichten, Empfehlungen und Sunnahs – nach besten Kräften verrichtet, dem bringt das als Muslimder sich (Gott) Unterwerfende, sich (Gott) Hingebende großen Nutzen. Der Prophet (ﷺ) sagt in einem ḤadīthErzählung, Bericht, Mitteilung, Überlieferung sharīfedel, vornehm: „Wer vom 1. bis zum 10. Muḥarram fastet, der erlangt die höchsten Stufen des Firdawsdie höchste und erhabenste Stufe des Paradieses – des höchsten Paradieses." Diese Tage zu verehren liegt in unserem eigenen Interesse. Allāh (ﷻ) sei Dank.
Die Sunnah des Propheten (ﷺ) befolgen
In unserem Land gibt es viele, die diese Tage kennen und hochhalten. Anderswo jedoch wird es manchmal seltsam angesehen. Man fragt: „Gehört ihr etwa einer anderen Rechtsschule an? Warum tut ihr das?" Doch die SunnahBrauch, überlieferte Norm, Tradition zu befolgen, dem Weg des Propheten (ﷺ) zu folgen – das ist die höchste ᶜibādahGottesdienst, Ehrerbietung, Anbetung, die ein Mensch verrichten kann.
Allāh (ﷻ) sagt im heiligen KoranLesung, Rezitation, Vortrag: „Wenn ihr Allāh (ﷻ) liebt, dann folgt mir – Allāh (ﷻ) wird euch lieben." (Koran 3:31) Wer ihm nicht folgt und nach eigenem Gutdünken handelt, gehört zu jenen, die Allāh (ﷻ) nicht liebt. Möge Allāh (ﷻ) uns davor bewahren. Wie viele Gebete man auch verrichtet, wie viel man auch tut – ohne die Sunnah nützt es nichts.
Die Handlungen des ʿĀshūrāʾ-Tages
Der Prophet (ﷺ) empfiehlt, am 9., 10. und 11. Muḥarram zu fasten – nicht nur an einem Tag wie die Juden –, um sich von ihnen zu unterscheiden. Wer möchte, kann alle drei Tage fasten. Das Fasten am ʿĀshūrāʾ-Tag ist eine starke Empfehlung des Propheten (ﷺ).
Außerdem gibt es am 10. Muḥarram ein besonderes Gebet: vier Rakāt, in denen nach der FātiḥahEröffnung jeweils die Sūrat al-IkhlāṣAufrichtigkeit elfmal rezitiert wird – und zwar vor dem Mittagsgebet, damit das ʿĀshūrāʾ noch nicht vorbei ist. Nach dem Gebet folgt ein Bittgebet.
Eine weitere Empfehlung des Propheten (ﷺ) ist der Ghuslgroße rituelle Waschung – die rituelle Ganzkörperwaschung –, den man mit der Absicht vollzieht, das ganze Jahr gesund zu bleiben. In diesen Zeiten, in denen es viele bekannte und unbekannte Krankheiten gibt, ist das besonders wichtig. Man wäscht sich und sagt: „Ich tue dies, um das gesegnete Wort unseres Propheten (ﷺ) zu erfüllen und möge Allāh (ﷻ) mich das ganze Jahr vor Unheil schützen."
Darüber hinaus empfiehlt sich ṣadaqahSpende, Almosen, Wohltätigkeit – Almosen zu geben und die Familie mit guten Speisen zu beschenken. Wer kann, trägt auch Kohlschwarze Augenschminke auf die Augen auf, so wie es der Prophet (ﷺ) gelehrt hat. Es muss kein schwarzer Kohl sein – auch anderes ist möglich.
Möge Allāh (ﷻ) diese Tage für uns segnen und mögen wir auch in den Nächten tun, was in unseren Kräften steht, in shāʾa llāh"So Gott will.".
Wa min Allāhi t-tawfiq"Und von Gott kommt der Erfolg.". al-fātiḥah.



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