Hingabe

Die Lebensweise der Liebenden

Wer den Weg zum Guten zeigt, ist wie der, der es tut

Lesedauer: 1m 43s

Vortrag von

Shaykh Muhammad Adil al-Haqqani
gehalten am 
6. August 2026
 / 
23. Ṣafar 1448
 in Akbaba

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السَّلَامُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ

أَعُوذُ بِاللَّهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ.
بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَٰنِ الرَّحِيمِ

الصَّلَاةُ وَالسَّلَامُ عَلَىٰ رَسُولِنَا مُحَمَّدٍ
سَيِّدِ الْأَوَّلِينَ وَالْآخِرِينَ

مَدَدَ يَا رَسُولَ اللَّهِ
مَدَدَ يَا سَادَاتِي أَصْحَابَ رَسُولِ اللَّهِ
مَدَدَ يَا مَشَايِخَنَا
دَسْتُورُ مَوْلَانَا الشَّيْخِ عَبْدِ ٱللّٰهِ ٱلْفَائِزِ ٱلدَّاغِسْتَانِيّ
شَيْخُ مُحَمَّدٍ ظَاظِمِ الْحَقَّانِيِّ

طَرِيقَتُنَا الصُّحْبَةُ وَالْخَيْرُ فِي الْجَمْعِيَّةِ

as-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatu llāhi wa-barakātuh

aᶜūdhu bi-llāhi mina sh-shayṭāni r-rajīm
bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm

aṣ-ṣalātu wa-s-salāmu ᶜalā rasūlinā muḥammad
sayyidi l-awwalīna wa-l-ākhirīn

madad yā rasūla llāh
madad yā sādātī aṣḥāba rasūli llāh
madad yā mashāyikhanā
dastūr mawlānā shaykh ᶜAbd Allāh al-Fāʾiz ad-Dāghistānī,
shaykh Muḥammad Nāẓim al-Ḥaqqānī.

ṭarīqatunā aṣ-suḥbah wa l-khayru fi l-jamʿiyyah

Deutsch anzeigen

Der Friede, die Barmherzigkeit und der Segen Allahs seien auf euch.

Ich nehme meine Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Teufel.
Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Gnädigen.

Der Segen und der Friede seien auf unserem Propheten Muhammad,
dem Herrn der Ersten und der Letzten.

Unterstützung, o Gesandter Allahs!
Unterstützung, o meine Meister, Gefährten des Gesandten Allahs!
Unterstützung, o unsere Shaykhs!
Erlaubnis, unser Meister, Shaykh Abdullah al-Fāyiz al-Dāghestānī.
des Lehrers von Shaykh Muḥammad Nāẓim al-Ḥaqqānī

Unser Weg ist die Gemeinschaft und das Gute liegt in der Gemeinschaft.

Unser Prophet () sagt in einem ḥadīth:

الدَّالُّ عَلَى الْخَيْرِ كَفَاعِلِهِ

Ḥadīth (at-Tirmidhī)

Wer auf das Gute hinweist, ist wie derjenige, der es tut.

Ḥadīth (at-Tirmidhī)

Wer andere auf etwas Gutes hinweist oder ihnen den Weg dorthin zeigt, ist wie derjenige, der diese gute Tat selbst vollbracht hat. Unser Prophet (ﷺ) sagt: Wer seinen Mitmenschen Gutes tut, Ursache für gute Taten ist, ihnen hilft oder andere zur Hilfe ermutigt, erhält denselben Lohn wie derjenige, der die Tat selbst ausführt.

Das größte Ziel eines Muslims

Denn das größte Ziel eines Muslims ist es, seinen Mitmenschen von Nutzen zu sein. Das wahre Ziel des Islam ist es, der gesamten Menschheit Gutes zu tun und Barmherzigkeit zu erweisen. Allāh (ﷻ), der Erhabene und Allmächtige, hat den Islam herabgesandt, damit er nicht nur den Menschen Gutes bringt, sondern auch den Tieren, der Umwelt und der gesamten Schöpfung. Im Islam gibt es nichts Böses; im Islam gibt es nur Gutes und Schönheit.

Deshalb erhält im Islam derjenige, der den Weg zum Guten zeigt, denselben Lohn wie derjenige, der das Gute lernt und vollbringt, wie unser Prophet (ﷺ) sagt. Seine Worte sind voller Segen.

Der shayṭān gibt keine Ruhe

Wenn Menschen diese guten Taten vollbringen wollen, lässt ihnen der shayṭān natürlich keine Ruhe, denn das passt ihm nicht. Er will weder, dass Gutes gezeigt, noch dass Gutes getan wird. Der shayṭān will, dass zu jeder Zeit nur Böses geschieht, dass Streit und Chaos herrschen und dass es absolut keinen Frieden gibt. Deshalb bedrängt und attackiert er jene, die Gutes tun.

Allein um Allāhs Wohlgefallen willen

Doch ein Mensch, der auf dem Weg Allāhs (ﷻ) ist, schenkt dem keine Beachtung und geht seinen Weg weiter. Er erwartet von niemandem Dankbarkeit. Er erwartet auch von niemandem lobende Worte. Alles, was er tut, tut er einzig um Allāhs (ﷻ) Wohlgefallen willen.

Er sagt sich: „Wir tun es um Allāhs (ﷻ) Wohlgefallen willen. Wem es gefällt, dem gefällt es – und wem nicht, der lässt es eben." Wenn Allāh (ﷻ), der Erhabene und Allmächtige, mit uns zufrieden ist, ist alles andere unwichtig. Möge Allāhs (ﷻ) Wohlgefallen immer mit uns sein. Mögen wir stets den Weg für das Gute ebnen, in shāʾa llāh.

Wer den Weg zum Guten zeigt, ist wie der, der es tut

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