Unser Prophet (ﷺ„Gott segne ihn und schenke ihm Heil!“) sagt in einem ḥadīthErzählung, Bericht, Mitteilung, Überlieferung sharīfedel, vornehm:
إِنَّمَا بُعِثْتُ لِأُتَمِّمَ مَكَارِمَ الْأَخْلَاقِ
Ich wurde nur gesandt, um die edlen Charaktereigenschaften zu vervollkommnen.
Vor allem wurde er (ﷺ) gesandt, um adabHöflichkeit, gutes Benehmen, gute Manieren, Sitten und Zustände in den Menschen zu vervollkommnen. Denn die Menschen lernen schrittweise. Von ĀdamAdam (as)„Auf ihm sei Frieden!“ bis zum heutigen Tag lehrte jeder Prophet etwas Neues. Unser Prophet (ﷺ) ist der letzte und vollkommenste Mensch.
Jede schöne Tugend, jede Eigenschaft, jede Qualität und Fähigkeit ist in unserem Propheten (ﷺ) verkörpert. Er (ﷺ) ist ein Mensch, er (ﷺ) sieht aus wie Menschen, doch in jeder Hinsicht wurde unser Prophet (ﷺ) von Allāharabischer Name Gottes (ﷻ“Möge sein Ruhm groß sein.") besonders erschaffen.
Seine (ﷺ) außergewöhnliche Stärke
Dieser Monat ist der Monat seiner (ﷺ) Geburt. Schon bei seiner (ﷺ) Geburt kam er (ﷺ) niederwerfend zur Welt. Die Entwicklungsstufen der Säuglinge vergingen bei ihm (ﷺ) sehr rasch; das heißt, schon nach ein, zwei oder drei Monaten machte er (ﷺ) Fortschritte. Seine (ﷺ) Bewegungen und sein (ﷺ) Sprechen setzten sehr früh ein im Vergleich zu anderen, denn er (ﷺ) war den Menschen in seiner Ausdauerfähigkeit, die ihm von Allāh (ﷻ) gegeben wurde, weit überlegen.
Seine (ﷺ) Kraft war sowohl geistig als auch körperlich. Seine (ﷺ) körperliche Kraft war gewaltig; die geistige Kraft besaß er (ﷺ) bereits. Kein menschlicher Körper könnte das Wort Allāhs (ﷻ) ertragen. Ein gewöhnlicher menschlicher Körper könnte das Wort Allāhs (ﷻ) nicht ertragen. Niemand könnte unserem Propheten (ﷺ) gegenübertreten.
Was seine (ﷺ) äußere Kraft betrifft, so gibt es einen ḥadīth, dass zwei, drei oder sogar fünf Menschen nicht so stark waren wie der Prophet (ﷺ). Sayyidināunser Herr, unser Meister ᶜUmarzweiter Kalif des Islam (634–644) hat diesen ḥadīth überliefert. Selbst wenn es tausend oder zehntausend wären, kämen sie noch immer nicht an die Stärke unseres Propheten (ﷺ) heran. Unser Prophet (ﷺ) ist stärker als eine Million Menschen, in diesem äußeren Sinne.
Seine (ﷺ) körperliche Kraft war so beschaffen, dass Allāh (ﷻ) ihn (ﷺ) anders erschuf, damit er (ﷺ) geistige Kraft ertragen konnte. Unser Prophet (ﷺ) war 63 Jahre alt, als er (ﷺ) verschied und diese Welt verließ – und selbst dann glich sein (ﷺ) äußeres Erscheinungsbild dem eines Dreißigjährigen; sein (ﷺ) Bart war schwarz, vielleicht fünf oder zehn weiße Strähnen, oder noch weniger. Mit sechzig werden wir alle vollständig weiß.
Gewiss ist das Wesen unseres Propheten (ﷺ), seine Einzigartigkeit, ohnegleichen. Er (ﷺ) ist die ganze Welt wert, unser Prophet (ﷺ). Deshalb erschuf Allāh (ﷻ) ihn (ﷺ) so, dass er all diese Zustände tragen konnte. ShukrDankbarkeit, Dank sei Allāh (ﷻ), dass wir zu seiner (ﷺ) ummahNation, Volk gehören. Shukr sei Allāh (ﷻ).
Wunder ohne Zahl
Manche – wir werden es noch einmal sagen. Sagen Nicht-Muslime dies, mögen wir es verstehen. Doch wenn ein Muslimder sich (Gott) Unterwerfende, sich (Gott) Hingebende sagt: „Er war doch nur ein Mensch wie du und ich", ist das völlig unlogisch und unvernünftig.
Jeder Aspekt und Zustand im Leben unseres Propheten (ﷺ) war ein Wunder. Wunder werden den Propheten zugeschrieben, und karāmātEhre, Würde, Edelmut; die Fähigkeit, Wunder zu wirken den awliyāʾVerbündeter, Freund Gottes, Helfer, Beschützer und Heiliger. Für jene, die nach ihm (ﷺ) kamen, heißt es also nicht Wunder. Wunder können von niemand anderem vollbracht werden. Sie sind allein den Propheten vorbehalten; sie finden sich bei allen von ihnen. Unser Prophet (ﷺ) besaß sie.
Es gab zahllose Wunder im Leben unseres Propheten (ﷺ). Manche sind bekannt, manche sehr bekannt. An manche glaubten die Menschen, an manche nicht, doch alle wahren wurden natürlich bekannt. Er (ﷺ) spaltete den Mond in zwei Teile. Wasser floss aus seiner (ﷺ) Hand. Er (ﷺ) gab all den durstigen Gefährten Wasser zu trinken. Eine Gazelle kam und sprach mit ihm (ﷺ). Insekten und Tiere sprachen vor unserem heiligen Propheten (ﷺ) und den ṣaḥābahGefährte. Es gibt viele Wunder im Leben des Propheten (ﷺ).
Wie gesagt, manche, die behaupten Muslime zu sein, aber die Wunder leugnen, haben keinerlei Glauben. Sie mögen Muslime sein; es ist nur ein Wort, das aus dem Mund kommt. Jeder, der „lā ilāha illā llāh"Es gibt keinen Gott außer Gott."" sagt, ist ein Muslim, doch nicht zwangsläufig ein Mensch des Glaubens. Menschen des Glaubens sind jene, die dem Weg unseres Propheten (ﷺ) folgen, an ihn (ﷺ) glauben, ihn (ﷺ) respektieren, ihn (ﷺ) ehren und ihn (ﷺ) preisen. Niemand wurde größer erschaffen als er (ﷺ).
Seine (ﷺ) ummah für alle Menschen
Ungeachtet allem anderen steht unser Prophet (ﷺ) in jeder Hinsicht über allen Religionen. Er (ﷺ) diskriminiert niemanden aufgrund seiner Herkunft. Jeder gehört zur ummah des Propheten (ﷺ). Alle Menschen gehören zu seiner (ﷺ) ummah. Sogar die jinnDämonen gehören zu seiner (ﷺ) ummah. Jene, die unseren Propheten (ﷺ) annehmen, gehören zu seiner (ﷺ) ummah. Jene, die es nicht tun – das ist ihre Angelegenheit. Sollen sie später tun, was sie wollen; sie werden es bereuen.
Unser Prophet (ﷺ) öffnete seinen (ﷺ) Weg für alle. Kommt und profitiert von diesem Segen. Sagt ihr, ihr wollt ihn nicht, dann liegt es an euch.
Möge Allāh (ﷻ) uns bewahren. Mögen die Menschen nicht in die Irre geführt werden, besonders die Muslime. Mögen sie jenen, die dem Weg unseres Propheten (ﷺ) folgen, nicht schaden und nicht auf jene herabblicken, die ihm (ﷺ) Ehrerbietung erweisen. Denn leider hat shayṭānTeufel die Menschen heutzutage getäuscht. Es gibt viele, die behaupten Muslime zu sein, aber unserem Propheten (ﷺ) keinen Respekt entgegenbringen. Möge Allāh (ﷻ) sie bessern. Möge Allāh (ﷻ) ihnen Rechtleitung schenken, in shāʾa llāh"So Gott will.".
Wa min Allāhi t-tawfiq"Und von Gott kommt der Erfolg.". al-fātiḥahEröffnung.



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