Der Prophet (ﷺ) lehrt: Ein Gläubiger fügt weder Schaden zu noch erleidet er selbst Schaden – und er fügt niemandem Leid zu.
Das Wesen des Gläubigen
Es liegt in der Natur und im Wesen eines Gläubigen, Gutes zu tun. Böses zu tun entspricht nicht dem Charakter eines Gläubigen. Ein Muslim ist stets dazu aufgerufen, Gutes zu tun. Er hält sich vom Bösen fern und fügt niemandem Schaden zu – sei es einem Menschen, einem Tier, einem Baum oder etwas anderem. Er möchte, dass sich in allem der Wille Allāhs (ﷻ) erfüllt. Das ist es, was einen wahren Gläubigen auszeichnet.
Wer den Zorn Allāhs auf sich zieht
Wem der Glaube fehlt, der neigt aus Neid, Eifersucht oder Feindseligkeit zum Bösen und trägt diese Absicht auch in sich. Deshalb hat Allāh (ﷻ) Grenzen gesetzt. Wer diese Grenzen überschreitet, zieht den Zorn Allāhs (ﷻ) auf sich. Und wer den Zorn Allāhs (ﷻ) auf sich zieht, wird zu jemandem, den Allāh (ﷻ) nicht liebt.
Das Ziel des geistigen Weges
Unser einziges Ziel in der ṭarīqah, dem geistigen Weg, ist es, ein Mensch zu werden, den Allāh (ﷻ) und Sein Prophet (ﷺ) lieben. Und das erreicht man, wie gesagt, indem man stets Gutes tut und niemandem schadet.
Jede Handlung als Gottesdienst
Auch das ist eine Form der ᶜibādah. Solange jede Handlung und jede Regung eines Gläubigen aus dem Bemühen entspringt, das Wohlgefallen Allāhs (ﷻ) zu erlangen, zählt sie als Gottesdienst und wird belohnt. Für jeden Schritt und jeden Atemzug wird ihm ein Lohn aufgeschrieben.
Möge Allāh (ﷻ) uns niemals vom Guten abwenden. Manche Menschen haben dem Guten den Rücken gekehrt und sich stattdessen dem Bösen hingegeben – möge Allāh (ﷻ) uns vor solchen Menschen bewahren. Lasst uns unserer nafs nicht folgen und die Grenzen nicht überschreiten, in shāʾa llāh. Möge Allāh (ﷻ) die ummah Muhammads beschützen.



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