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Die Lebensweise der Liebenden

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Die Zufriedenheit Allāhs als einziges Ziel

Lesedauer: 3m 26s

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السَّلَامُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ

أَعُوذُ بِاللَّهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ.
بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَٰنِ الرَّحِيمِ

الصَّلَاةُ وَالسَّلَامُ عَلَىٰ رَسُولِنَا مُحَمَّدٍ
سَيِّدِ الْأَوَّلِينَ وَالْآخِرِينَ

مَدَدَ يَا رَسُولَ اللَّهِ
مَدَدَ يَا سَادَاتِي أَصْحَابَ رَسُولِ اللَّهِ
مَدَدَ يَا مَشَايِخَنَا
دَسْتُورُ مَوْلَانَا الشَّيْخِ عَبْدِ ٱللّٰهِ ٱلْفَائِزِ ٱلدَّاغِسْتَانِيّ
شَيْخُ مُحَمَّدٍ ظَاظِمِ الْحَقَّانِيِّ

طَرِيقَتُنَا الصُّحْبَةُ وَالْخَيْرُ فِي الْجَمْعِيَّةِ

as-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatu llāhi wa-barakātuh

aᶜūdhu bi-llāhi mina sh-shayṭāni r-rajīm
bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm

aṣ-ṣalātu wa-s-salāmu ᶜalā rasūlinā muḥammad
sayyidi l-awwalīna wa-l-ākhirīn

madad yā rasūla llāh
madad yā sādātī aṣḥāba rasūli llāh
madad yā mashāyikhanā
dastūr mawlānā shaykh ᶜAbd Allāh al-Fāʾiz ad-Dāghistānī,
shaykh Muḥammad Nāẓim al-Ḥaqqānī.

ṭarīqatunā aṣ-suḥbah wa l-khayru fi l-jamʿiyyah

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Der Friede, die Barmherzigkeit und der Segen Allahs seien auf euch.

Ich nehme meine Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Teufel.
Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Gnädigen.

Der Segen und der Friede seien auf unserem Propheten Muhammad,
dem Herrn der Ersten und der Letzten.

Unterstützung, o Gesandter Allahs!
Unterstützung, o meine Meister, Gefährten des Gesandten Allahs!
Unterstützung, o unsere Shaykhs!
Erlaubnis, unser Meister, Shaykh Abdullah al-Fāyiz al-Dāghestānī.
des Lehrers von Shaykh Muḥammad Nāẓim al-Ḥaqqānī

Unser Weg ist die Gemeinschaft und das Gute liegt in der Gemeinschaft.

Die Zufriedenheit Allāhs als einziges Ziel

Mawlānā Shaykh Nāẓim (qs) lebte sein ganzes Leben nach einem einzigen Grundsatz: Allāh (ﷻ) ist das Ziel, Seine Zufriedenheit ist das einzige Begehren. Diese Ausrichtung ließ er nie fallen bis zum letzten Atemzug. Viele Gelehrte ändern Regeln oder vereinfachen Lehren, um bei den Menschen beliebt zu sein – auf Kosten der Wahrheit und der Zufriedenheit Allāhs (ﷻ). Mawlānā Shaykh Nāẓim (qs) tat das nie.

Alles, was er tat, diente der Zufriedenheit Allāhs (ﷻ). Er war ein wahrhafter Vertreter des Propheten () und wich keinen Schritt von diesem Weg ab. Was auch immer er tat oder unterließ – es stand vollständig im Einklang mit dem Weg des Propheten (ﷺ) und seiner Gefährten.

Das Vorbild der wahrhaftigen Nachfolger

So war der Weg aller wahrhaftigen Nachfolger des Propheten (ﷺ). Sayyidinā Abū Bakr (ra) und nach ihm Sayyidinā ᶜUmar (ra) – keiner wich von diesem Weg ab. Als Sayyidinā ᶜUmar (ra) das Kalifat übernahm, ermutigte er die Gemeinschaft ausdrücklich, ihn mit Kraft wieder geradezu biegen, sollte er auch nur einen Schritt von diesem Weg abweichen.

Wer behauptet, der Ṭarīqah anzugehören, und gleichzeitig aus diesem Weg heraustritt – Dinge tut, die gegen den Weg des Propheten (ﷺ) und der Shaykhs sind – dem kann nicht gefolgt werden. Das ist nicht akzeptabel und wird nicht akzeptiert.

Falsche Führer in der Geschichte

Selbst zur Zeit des Propheten (ﷺ) traten falsche Propheten auf. Der bekannteste war Musaylama al-Kadhdhāb – der Lügner. Er heiratete eine Frau, die sich ebenfalls als Prophetin ausgab. Als Morgengabe überließ er ihr alle Gebete – seine Gefolgschaft müsse fortan nicht mehr beten. Dennoch folgten ihm zweihunderttausend Menschen bis in den Kampf. Das zeigt: Selbst in der Zeit des Propheten (ﷺ) konnten viele von falschen Führern verführt werden.

Seitdem gibt es immer wieder Menschen, die sich als Mahdī ausgeben. Auch vor etwa dreißig bis vierzig Jahren erschien in der Versammlung von Mawlānā Shaykh Nāẓim (qs) in Istanbul ein junger Mann, der behauptete, ᶜĪsā (as) zu sein – und gewann damit etwa die Hälfte der jungen Anwesenden für sich.

Wachsamkeit in der heutigen Zeit

Heute ist es durch das Internet noch schwieriger geworden. Es gibt Menschen, die Fotos mit dem Shaykh machen und diese Bilder so darstellen, als wären sie die Nächsten und Beliebtesten beim Shaykh. Dadurch gewinnen sie das Vertrauen der Menschen und betrügen sie anschließend. Allāh (ﷻ) wird diese Menschen dafür bestrafen – denn der Ordensweg darf nicht als Werkzeug der Täuschung dienen.

Das ist das Werk Shayṭāns: Er ist zu jeder Zeit damit beschäftigt, die Menschen vom rechten Weg abzubringen. Der Verstand muss eingesetzt werden. Bei Zweifeln, ob etwas richtig oder falsch ist, soll ein Vertrauensmann gefragt werden – ein Wakīl des Shaykhs oder jemand mit mehr Wissen. So wie die Grundregeln des Islams das Fundament sind, ist die Wachsamkeit die Pflicht.

Shayṭāns Plan ist schwach

Bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

إِنَّ كَيْدَ الشَّيْطَانِ كَانَ ضَعِيفًا

Koran (4:76)

Wahrlich, der Plan Shayṭāns ist schwach.

Koran (4:76)

Allāh (ﷻ) bezeugt im Koran: Shayṭāns Plan ist schwach. Deshalb gibt es Schutz und Sicherheit für jene, die auf dem rechten Weg bleiben. Der Erzbischof von Istanbul lud Mawlānā Shaykh Nāẓim (qs) einst ein. Auf die Frage, wann Shayṭāns Irrefühung der Menschen ein Ende nehme, kam eine treffende Antwort: erst wenn er in Rente geht. Shayṭān aber geht nie in Rente und wird niemals müde. Umso wichtiger ist es, dem Weg des Propheten (ﷺ) treu zu bleiben und niemandem zu folgen, der aus den Grundlagen des Islams herausführt.

Ein gesegneter Ort der Gemeinschaft

Es ist eine große Freude, dass dieser Ort wieder geöffnet ist. Möge Allāh (ﷻ) viele solcher Orte entstehen lassen – Moscheen und Versammlungshäuser überall auf der Welt, als Schutz und Kraft für die Gläubigen. Die Geschichte des Maqāms von Mawlānā Shaykh ᶜAbdullāh al-Fāʼiz ad-Dāghistānī (qs) in Damaskus zeigt, welche Segensfülle von solchen Orten ausgehen kann.

Das Maqām war ursprünglich sehr klein. Mawlānā Shaykh Nāẓim (qs) kaufte ein Nachbarhaus, das zum Maqām dazukam und es vergrößerte. Darunter wurde eine Küche eingerichtet – und diese Küche versorgte während der fünfzehn Jahre Krieg in Syrien täglich zweitausend Menschen mit Essen, Arme und Reiche gleichermaßen. Möge Allāh (ﷻ) uns gute Menschen schicken, damit wir unsere schlechten Eigenschaften überwinden und mehr Liebe füreinander gewinnen, in shāʼa llāh.

Wa min Allāhi t-tawfiq. al-fātiḥah.

Die Zufriedenheit Allāhs als einziges Ziel

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