Heute geht es los, in shāʾa llāh"So Gott will.", auf die Reise nach Zentralasien – in das Gebiet Turkestan und Turkmenistan. Aus diesem Land sind Menschen hervorgegangen, die den Geschöpfen Allāhs (ﷻ“Möge sein Ruhm groß sein.") den Weg zum Glauben gewiesen haben. Weil sie dem Weg unseres Propheten (ﷺ„Gott segne ihn und schenke ihm Heil!“) folgten, durften sie der Welt Wissen, Weisheit, Schönheit, Barmherzigkeit und jegliches Gute bringen.
Sowohl in den äußeren als auch in den inneren Wissenschaften und im Geistigen haben sie Großes für den IslamAufleuchten, Erstrahle, Aufgehen (der Sonne) und für die Menschheit geleistet. Sei es in der ḥadīth-Wissenschaft oder im Wissen um den KoranLesung, Rezitation, Vortrag.
Die ṭarīqah als Grundlage
An vorderster Stelle steht natürlich der geistige Pfad, die ṭarīqahWeg, Pfad, Methode – ohne sie hätte es solch große Verdienste gar nicht gegeben. Denn die ṭarīqah ist nichts anderes als der lebendige Weg unseres Propheten (ﷺ). Von dort aus haben sie ihr Licht in die ganze Welt getragen.
Lange vor dem Schwert schickten sie feinsinnige Menschen voraus, die den Menschen den Weg zeigten und sie zum Guten leiteten. Darin liegt die Weisheit Allāhs (ﷻ); sie liegt genau an jenem Ort.
Unser Prophet (ﷺ) sagte ja bereits, in einem ḥadīthErzählung, Bericht, Mitteilung, Überlieferung sharīfedel, vornehm:
اتْرُكُوا التُّرْكَ مَا تَرَكُوكُمْ
Lasst die Türken in Ruhe, solange sie euch in Ruhe lassen.
„Greift die Türken nicht an, bekämpft sie nicht, solange sie euch nicht bekämpfen", sprich: Lasst sie gewähren. Das Wort „Türk" ist im Arabischen ja verwandt mit „lassen".
So fanden sie Schritt für Schritt in diese Aufgabe hinein, und dann haben sie über tausend Jahre lang den Islam bewahrt und unzähligen Menschen den Weg gewiesen.
Die vierte Reise an diese gesegneten Orte
ShukrDankbarkeit, Dank sei Allāharabischer Name Gottes (ﷻ), es war unsVertrautheit, Geborgenheit in Gott schon vergönnt, dort zu sein. Zweimal durften wir mit unserem Meister, unserem Vater, dorthin reisen. Das dritte Mal war vor ungefähr fünf Jahren. Und das hier ist nun unser viertes Mal an diesen gesegneten Orten.
Dort ruhen viele Gottesfreunde und auch Gefährten unseres Propheten (ﷺ). Alle Grabstätten der Heiligen konnten wir natürlich noch nicht besuchen. Hoffentlich klappt es diesmal bei jenen, die uns noch fehlen, damit wir an ihrem geistigen Segen teilhaben können. Möge Allāh (ﷻ) unsere Reise segnen.
Um Allāhs willen zusammenkommen
Denn es leben dort so viele herzensgute Menschen. Sie warten schon auf uns. Sie kennen uns aus den Übertragungen, und viele wünschen sich so sehr, uns persönlich zu treffen. Diesen Wunsch möchten wir ihnen von Herzen erfüllen. Wir wollen einfach um Allāhs (ﷻ) willen mit ihnen zusammenkommen.
Unser Prophet (ﷺ) sagte in seinen gesegneten Worten: Besuchen sich zwei Gläubige, wird für jeden Schritt eine Sünde vergeben, eine gute Tat angerechnet und ihr Rang um eine Stufe erhöht. Möge diese Reise dazu beitragen und unsere geistige Kraft weiter stärken. Möge sie auch für sie ein Segen und eine Rechtleitung sein.
Eine Brücke zur Rechtleitung
Natürlich gibt es dort auch viele, die es einfach nicht besser wissen oder getäuscht wurden. Manche behaupten: „Nur das hier ist wahrer Islam", und sehen in der ṭarīqah einen Feind. Andere wiederum halten den Glauben überhaupt für rückständig.
Unsere Absicht ist es, ihnen allen eine Brücke zur Rechtleitung zu bauen – möge es ihnen und uns gleichermaßen von Nutzen sein, in shāʾa llāh. Möge Allāh (ﷻ) uns wohlbehalten hin und zurück bringen und alles zum Guten wenden.
Wir tun das allein für Allāhs (ﷻ) Wohlgefallen, nicht für Geld oder weltliche Güter. Wir möchten diesen Menschen eine Freude machen und ihre Herzen berühren. Mögen wir alle Allāhs (ﷻ) Wohlgefallen erlangen, in shāʾa llāh.
Wa min Allāhi t-tawfiq"Und von Gott kommt der Erfolg.". al-fātiḥahEröffnung.



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