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Die Lebensweise der Liebenden

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Was uns ins nächste Leben begleitet

Lesedauer: 5m 08s

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السَّلَامُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ

أَعُوذُ بِاللَّهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ.
بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَٰنِ الرَّحِيمِ

الصَّلَاةُ وَالسَّلَامُ عَلَىٰ رَسُولِنَا مُحَمَّدٍ
سَيِّدِ الْأَوَّلِينَ وَالْآخِرِينَ

مَدَدَ يَا رَسُولَ اللَّهِ
مَدَدَ يَا سَادَاتِي أَصْحَابَ رَسُولِ اللَّهِ
مَدَدَ يَا مَشَايِخَنَا
دَسْتُورُ مَوْلَانَا الشَّيْخِ عَبْدِ ٱللّٰهِ ٱلْفَائِزِ ٱلدَّاغِسْتَانِيّ
شَيْخُ مُحَمَّدٍ ظَاظِمِ الْحَقَّانِيِّ

طَرِيقَتُنَا الصُّحْبَةُ وَالْخَيْرُ فِي الْجَمْعِيَّةِ

as-salāmu ᶜalaykum wa-raḥmatu llāhi wa-barakātuh

aᶜūdhu bi-llāhi mina sh-shayṭāni r-rajīm
bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm

aṣ-ṣalātu wa-s-salāmu ᶜalā rasūlinā muḥammad
sayyidi l-awwalīna wa-l-ākhirīn

madad yā rasūla llāh
madad yā sādātī aṣḥāba rasūli llāh
madad yā mashāyikhanā
dastūr mawlānā shaykh ᶜAbd Allāh al-Fāʾiz ad-Dāghistānī,
shaykh Muḥammad Nāẓim al-Ḥaqqānī.

ṭarīqatunā aṣ-suḥbah wa l-khayru fi l-jamʿiyyah

Deutsch anzeigen

Der Friede, die Barmherzigkeit und der Segen Allahs seien auf euch.

Ich nehme meine Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Teufel.
Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Gnädigen.

Der Segen und der Friede seien auf unserem Propheten Muhammad,
dem Herrn der Ersten und der Letzten.

Unterstützung, o Gesandter Allahs!
Unterstützung, o meine Meister, Gefährten des Gesandten Allahs!
Unterstützung, o unsere Shaykhs!
Erlaubnis, unser Meister, Shaykh Abdullah al-Fāyiz al-Dāghestānī.
des Lehrers von Shaykh Muḥammad Nāẓim al-Ḥaqqānī

Unser Weg ist die Gemeinschaft und das Gute liegt in der Gemeinschaft.

Allāh (ﷻ) sagt im heiligen Qurān über diese Tage, in denen wir leben, da<br>kommen viele Menschen und es gehen viele Menschen. Immer wenn jemand geht, kommt jemand anderes und nimmt seinen Platz ein. Das ist die Realität dieser Existenz — niemand wird ewig auf dieser Welt bleiben.

Bi-smi llāhi r-raḥmāni r-raḥīm.

فَلَا تَعْلَمُ نَفْسٌ مَّا أُخْفِيَ لَهُم مِّن قُرَّةِ أَعْيُنٍ جَزَاءً بِمَا كَانُوا يَعْمَلُونَ

القرآن (۳۲:۱۷)

Kein Mensch weiß, welche Augenfreude für sie verborgen ist — als Lohn für das, was sie zu tun pflegten.

Koran (32:17)

Ṣadaqa llāhu l-ᶜaẓīm.

Die vergänglichen Dinge dieser Welt

Al-ḥamdu li-llāh, dass wir die letzten Tage und Wochen so wertvoll verbringen durften — alle zusammen mit geliebten Menschen, in verschiedenen Ländern und Städten. Die Zeit und die Tage vergehen schnell: Wochen vergehen, Monate, Jahre — und auf einmal schaut man zurück und es sind schon zehn Jahre vergangen. Wir danken Allāh (ﷻ), dass wir diese Reise machen durften: Menschen besuchen, helfen und ihnen dienen. Diese Tage sind nicht ohne Nutzen vergangen — möge Allāh (ﷻ) sie annehmen. Denn das ist das Gute, das wir vorausschicken für das nächste Leben.

Propheten kamen zu vielen Menschen und informierten sie über das nächste Leben. Doch manche glaubten nicht, dass dieses Leben existiert — andere übernahmen die Idee und bauten ihre eigene Vorstellung daraus auf. So wie Pharao, der eine Pyramide baute und dort sein Grab errichten ließ. Er ließ alles hineinbringen, was er meinte mitnehmen zu können: Boote, Geld, alle möglichen Güter — er wollte sie ins nächste Leben mitnehmen.

In Wirklichkeit können wir jedoch nichts von dieser Welt ins nächste Leben mitnehmen. Und selbst wenn wir etwas mitnehmen würden, würde es uns dort überhaupt nichts nützen. Denn alles wird am Ende vergehen und verrotten: zuerst der Körper unter der Erde, dann das Grab und der Sarg — alles wird wieder zu Staub. Wenn wir die Augen schließen, wird nichts von dieser Welt uns mehr gehören. Auch die Familie — selbst Frau und Mann werden nicht mehr verheiratet sein. Dein Haus, dein Geld — nichts davon nimmst du mit; du wirst alles vererben.

Nur gute Taten begleiten uns — und das Paradies erwartet uns

Das Einzige, was wir ins nächste Leben mitnehmen können, sind unsere guten Taten und unsere wohltätigen Werke. Ermüde dich also nicht damit, wie Pharao Dinge anzuhäufen — denn im nächsten Leben gibt es davon viel mehr, in viel schönerer und besserer Form.

Im Paradies werdet ihr Häuser und Paläste vorfinden, die aus Gold und Silber sind und mit Edelsteinen geschmückt sind — und ihr werdet sie durch gute Taten erreichen. Die Edelsteine dort werden so hell sein wie Sterne. Ihr werdet Gärten, Landschaften und wunderschöne Flüsse haben — so schön, dass ihr es euch jetzt nicht vorstellen könnt. Wenn ihr im Paradies Früchte esst, werdet ihr eine essen, die wunderbar schmeckt — doch jede weitere wird noch besser schmecken als die davor. Im Paradies wird es keinen Tod mehr geben, keine Krankheit und keine Traurigkeit — nur Glückseligkeit und Zufriedenheit. Es wird dort Flüsse aus Milch und Flüsse aus Wein geben — doch sie sind mit dem, was ihr hier kennt, nicht zu vergleichen: viel besser, viel schöner. Das Paradies ist so: etwas, was noch kein Auge gesehen hat, wovon noch kein Ohr gehört hat — absolut unvorstellbar für uns. Was wir hier zu beschreiben versuchen, ist nicht einmal ein Milliardstel Teil seiner wirklichen Schönheit.

Wer betritt das Paradies?

In das Paradies werden jene eingehen, die an Allāh (ﷻ) glauben, Ihm danken, Gottesdienst verrichten, Allāh (ﷻ) lobpreisen — und neben Ihm nichts anderes anbeten. Nicht jene, die Dinge anbeten, die ihr Ego begehrt oder die Shayṭān ihnen befiehlt. Shayṭān und seine Gefolgschaft versuchen, die Menschen zu betrügen: Sie stellen falsche Dinge als heilig dar und sagen, es sei der Befehl Allāhs (ﷻ). Doch sie lügen nur und täuschen die Menschen. Wer einen gesunden Menschenverstand hat, der weiß: Diese Dinge sind nicht akzeptabel. Durch diese Lügen entfernen sie die Menschen vom Paradies.

Shayṭān und sein Feldzug gegen die Menschheit

Allāh (ﷻ) sagt: Shayṭān ist euer schlimmster Feind. Sein ganzes Leben lang versucht er, die Menschen vom Weg zu Allāh (ﷻ) abzubringen. Er ruft sie zu Dingen, die sie in eine schlechte Lage bringen — zu schlechten Enden, zu allem, was schlecht ist. Er sagt ihnen: Glaubt nicht an Allāh (ﷻ), glaubt nur an euch selbst. Tut genau das, was euch gefällt, und hört auf niemanden, der euch etwas anderes sagen will. Am glücklichsten ist Shayṭān, wenn die Menschen ihm folgen — am traurigsten, wenn jemand Allāh (ﷻ) folgt.

Der schlimmste Feind Shayṭāns ist der Prophet Muḥammad () — denn er ist derjenige, den Allāh (ﷻ) am meisten liebt. Aus diesem Grund ist Shayṭān sehr eifersüchtig auf den Propheten (ﷺ). Sein Ziel ist es zu verhindern, dass die Menschen den Propheten (ﷺ) lieben und seinem Weg folgen. Wer Shayṭān folgt, wird automatisch auch zum Feind des Propheten (ﷺ). In dieser Zeit ist Shayṭān so weit gekommen, dass er die größten Teile dieser Welt regiert — und seine Gefolgschaft nimmt immer weiter zu.

Die Armee des Antichristen und die Endzeit

Diese Gefolgschaft Shayṭāns wird die Armee des Antichristen (Dajjāl) sein. Mawlānā Shaykh hat früh über den Antichristen und Sayyidinā l-Mahdī (as) gehört — ihm wurde von seiner Mutter über das Erscheinen des Mahdī und des Antichristen berichtet. Sie sagte ihm: Die Armee des Antichristen wird bestehen aus Menschen, die nicht in normalen menschlichen Beziehungen leben — die absolut gegen die menschliche Natur handeln. Als seine Mutter ihm das erzählte, war das noch kaum vorstellbar. Doch jetzt sehen wir, dass es ohne Ende Menschen gibt, die in solchen ungewöhnlichen Verhältnissen leben. Die Armee des Antichristen steht bereits bereit.

All diese Menschen warten auf ihren Anführer — und wenn er kommt, werden sie ihm über den gesamten Globus folgen. Und deswegen sehen wir: Die Endzeit ist sehr nah. Doch auch der wahrhaftige Anführer und Retter kommt: Sayyidinā l-Mahdī (as) und Sayyidinā ᶜĪsā (as) werden kommen, um die Menschen zu retten. Wenn all das geschehen ist, wird sich der Friede auf dieser Welt verbreiten. Die schlechten Menschen und der Antichrist werden sich nicht mehr verstecken können. Wann das geschehen wird — das weiß nur Allāh (ﷻ). Und nur Allāh (ﷻ) weiß, wie viel Leid es bis dahin noch geben wird.

Bringt euch selbst keine Probleme. Seid einfach ruhig, geduldig und wartet ab — möge Allāh (ﷻ) uns alle schützen und retten.

Wa min Allāhi t-tawfiq. al-fātiḥah.

Was uns ins nächste Leben begleitet

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