Der Prophet (ﷺ) sagt: Welches sind die besten Werke in der Gegenwart Allāhs (ﷻ)? Den Gläubigen Frieden ins Herz zu geben, ihnen Freude und Glück zu schenken. Wenn ein Gläubiger einem anderen Gläubigen begegnet und ihn anlächelt, findet sein Herz Frieden. Wenn er ihn mit einem Lächeln begrüßt und nach ihm fragt, freut sich jener. Er erlangt damit die Zufriedenheit Allāhs (ﷻ) und verdient Seine (ﷻ) Zustimmung – und das ist keine schwierige Sache.
Es gehört zur Pflicht der Muslime, salām zu geben und anzunehmen. Salām zu geben ist sunnah; es zu erwidern ist farḍ. Wenn jemand zu dir „as-salāmu ᶜalaykum" sagt, vollzieht er sunnah. Erwidert man es nicht mit „wa-ᶜalaykumu s-salām", versäumt man eine Pflicht – und dafür wird man vor Allāh (ﷻ) Rechenschaft ablegen. Man muss danach kein langes Gespräch führen; doch der Gruß ist eine gute Verbindung zwischen den Menschen und ein Mittel, damit sie die Zufriedenheit Allāhs (ﷻ) erlangen.
Das Grüßen unter Muslimen
Natürlich ist es nicht immer leicht, jeden glücklich zu machen – das ist eine andere Sache. Manche Menschen haben heutzutage keinen adab mehr wie die Menschen früherer Zeiten. Es gibt viele, die versuchen, den Umgang mit freundlichen Menschen nur für sich zu nutzen. Und doch: Manchmal reist man ins Ausland und sieht, wie die Menschen einander grüßen, lächelnd antworten und einander Freude bereiten. Allāh (ﷻ) liebt die muʾminūn und die Muslime.
Leider gibt es unter den Muslimen solche, die die ahlu s-sunnah nicht lieben und die Menschen der ṭarīqah ablehnen. Ihre Gesichter sind stets nach unten gerichtet, die Stirnen gerunzelt – sie sind nicht beliebt bei unserem Propheten (ﷺ). Sie nehmen kein salām an und geben es auch nicht; sie lassen die Menschen vor ihnen fliehen. Möge Allāh (ﷻ) uns vor solchen Menschen bewahren. Wenn man ihnen salām gibt und sie merken, dass man ahlu s-sunnah ist und auf dem Weg unseres Propheten (ﷺ), nehmen sie es nicht an. Möge Allāh (ﷻ) uns schützen.
Das freundliche Gesicht
Mawlānā Shaykh Nāẓim pflegte zu sagen: „ᶜabūsu l-wajhi karīhu l-manẓar" – ein finsteres Gesicht, ein hässlicher Anblick. So beschrieb er diese Menschen. Mögen wir nicht so werden, in shāʾa llāh. Mögen wir den Muslimen stets mit einem Lächeln begegnen.
Wenn wir das tun – ohne dabei die anderen einzuschüchtern –, wird es helfen. Und wenn man sonst nichts kann, genügt schon ein Lächeln. Ein Lächeln ist genug. Möge Allāh (ﷻ) uns helfen. Es ist gewiss nicht immer leicht – doch in shāʾa llāh wird Allāh (ﷻ) uns alle dabei unterstützen.
Wa min Allāhi t-tawfiq. al-fātiḥah.



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