Möge es voller Gutes und barakahSegen, Wohlstand, Barmherzigkeit sein, in shāʾa llāh"So Gott will.".
Oasen in der Wüste
Wie wir immer sagen: Ein dergāhRückzugsort, Schutz, Asy ist wie eine Oase in der Wüste. Überall ist es zur Wüste geworden. Wie ist eine Wüste? Man mag von „Grün" und dergleichen sprechen, doch in Bezug auf Religion und Spiritualität ist das Land öde geworden – eine Wüste, in der nichts mehr ist. Die Seelen der Menschen sind ausgedörrt, und es gibt niemanden, der ihnen das Wasser der Barmherzigkeit Allāhs (ﷻ“Möge sein Ruhm groß sein.") reicht – außer diesen Stätten.
Dies ist ein Land des Unglaubens; doch selbst dort, wo es kein Land des Unglaubens ist, ist die Spiritualität verschwunden. Diese Orte hier aber sind noch dringender nötig, denn sie sind Oasen.
Um Allāhs (ﷻ) willen gegründet
Wer auch immer an diese Orte kommt, hat Nutzen davon, denn sie wurden einzig um Allāhs (ﷻ) willen gegründet – nicht für persönlichen Gewinn, sondern für Sein (ﷻ) Wohlgefallen. Sie wurden geschaffen, damit der Glaube aller Muslime gestärkt wird: von Jung und Alt, von Männern und Frauen. Das ist der eigentliche Zweck und das Ziel dieser Stätten: die Religion zu lehren und den wahren Weg zu zeigen.
Das gilt besonders für die Stätten der Naqshbandīs. Natürlich verhält es sich bei anderen ebenso, doch den aufrichtigen Naqshbandīs kann niemand auch nur ein einziges Wort vorwerfen. ShukrDankbarkeit, Dank sei Allāharabischer Name Gottes (ﷻ), die Naqshbandī-ṭarīqah ist das Wesen der sharīᶜahWeg zur Tränke, Weg zur Wasserquelle, deutlicher, gebahnter Weg selbst. Sie umfasst die gesamte sharīᶜah, die sunnahBrauch, überlieferte Norm, Tradition, wājibnotwendig, wesentlich, farḍreligiöse Pflicht; (göttliche) Verordnung und mustaḥabbempfohlen, wünschenswert sowie die adᶜiyahAnrufung, Bitte, awrādZeit der Anbetung; Texte, die der Anbetung dienen; Wasserstelle, adhkārGedenken und ṣalawātGebet genau so, wie unser Prophet (ﷺ„Gott segne ihn und schenke ihm Heil!“) sie gezeigt hat. Darum sind dieser Weg und diese Stätten von Nutzen; der größte Nutzen liegt in ihnen.
Ein Ort für Gebet und Wissen
Selbstverständlich soll man auch in die Moscheen gehen. Es gibt jedoch viele Orte, an denen es keine Moschee gibt. An diesen Stätten kann man sowohl beten als auch Wissen erwerben. Natürlich gibt es getrennte Tage für Frauen und für Männer, und auch für Kinder gibt es eigene Tage. Möge Allāh (ﷻ) mit euch zufrieden sein.
Sie sollen auf diesem Weg bleiben, den die mashāyikhAmt oder Würde eines Scheichs, Scheichtum gezeigt haben, und den Anweisungen von Mawlānāunser Herr, unser Meister Shaykhspiritueller Meister; Führer; alter, ehrwürdiger Mann Nāẓim folgen. Möge Allāh (ﷻ) mit euch zufrieden sein.
Keine Woche versäumen
Wie gesagt: Wer kommt, wird Nutzen haben. Wer nicht kommt und lieber woanders hingehen will, soll gehen; dennoch ist die Bedeutung dieser Stätten immens. Wo es also ein dergāh oder eine Moschee gibt, ist es unerlässlich, dorthin zu gehen – nicht einmal eine einzige Woche auszulassen. Man muss hingehen, denn damit bringt man barakah und Nutzen für sich selbst, für die Familie und für die Menschen ringsum.
Möge Allāh (ﷻ) mit allen zufrieden sein, die dazu beitragen. Möge Allāh (ﷻ) ihre Zahl mehren.
Wa min Allāhi t-tawfiq"Und von Gott kommt der Erfolg.". al-fātiḥahEröffnung.



Schreibe einen Kommentar