Allāh (ﷻ) tut, was Er will — Er fragt niemanden. Widerspruch und Klagen bringen keinen Nutzen, sondern gefährden den īmān. Für den Gläubigen ist alles, was Allāh (ﷻ) bestimmt, gut; für den Ungläubigen ist selbst das Beste ohne Segen.
Vorträge
Wir lernen beim Zusammensein mit unserem Meister und durch Zuhören bei seinen Vorträgen. Entscheidend ist die Absicht, sich mit dem Meister zu verbinden und sein Herz für Hinweise und Anregungen zu öffnen. Die Übertragung von Wissen findet von Herz zu Herz statt.

Das Schröpfen — Methode, Bedeutung und rechte Zeit
12. Mai 2026
Der Prophet (ﷺ) empfahl das Schröpfen (ḥijāmah) als eine der wichtigsten Heilmethoden. Es muss von ausgebildeten Fachleuten mit Wärme und Schröpfköpfen durchgeführt werden — nicht mit mechanischen Pumpen, die gesundes und krankes Blut unterschiedslos absaugen. Die beste Zeit ist Frühjahr (Mai–Juni) oder Herbst (Oktober–November); einmal jährlich ist ausreichend.

Was wir wollen, muss nicht gut für uns sein
10. Mai 2026
Allāh (ﷻ) lehrt uns im Koran, dass wir manches begehren mögen, das uns schadet, und manches ablehnen mögen, das uns guttut — wir kennen Seine Weisheit nicht. Darum sollen wir uns nach bestem Bemühen auf Allāh (ﷻ) verlassen und Ihn um das Beste bitten. Die bevorstehende Pilgerfahrt ist die schwerste ᶜibādah und eine Prüfung von Allāh (ﷻ) — wer sie geduldig und klaglos vollendet, empfängt einen gewaltigen Lohn.

Sie erkannten den Wert Allāhs nicht
9. Mai 2026
Die Menschheit hat Allāh (ﷻ) nie nach Seiner wahren Größe gewürdigt — manche beten Götzen an, andere ihr eigenes Ego oder shayṭān. Der geistige Schaden dieser Verirrung ist immens. Ergib dich Allāh (ﷻ), mache duᶜāʾ und warte auf den mahdī (as) — denn Auflehnung erfreut nur shayṭān.

Der Weg des Lichts
9. Mai 2026
Die Gläubigen, die rechtschaffene Werke vollbringen, werden in den Gärten des Firdaws auf ewig vereint sein — ohne Leid und ohne Sehnsucht. Halte das Versprechen, das du Allāh (ﷻ) am Tag des Urzeitbundes gegeben hast. Bezwinge das Ego und bleibe auf dem schönen Weg, den mawlānā shaykh Nāẓim uns gezeigt hat.

Vergiss die Wohltat nicht
9. Mai 2026
Allāh (ﷻ) sagt: Vergesst nicht die Güte untereinander. Wer dir den Weg gezeigt hat — vergiss es nicht, selbst wenn er abgeirrt ist. Und wer andere auf den Weg bringt, erntet Lohn für jeden Einzelnen. Lohn bei Allāh (ﷻ) schwindet nicht, wenn man ihn teilt — er vervielfacht sich.

Ehrfurcht und Liebe — das Wesen des geistigen Weges
6. Mai 2026
Das Wesen der ṭarīqah ist Ehrfurcht und Liebe: zuerst Ehrfurcht vor Allāh (ﷻ), dann Liebe zu Ihm und Seinem Propheten (ﷺ). Der Prophet (ﷺ) sagt: „Ein Mensch ist mit dem, den er liebt" — diese Liebe rettet, in dieser Welt und im Jenseits, und macht den Menschen zum geliebten Diener Allāhs.

Im beständigen Gedenken Allāhs
5. Mai 2026
Allāh (ﷻ) hat der Gemeinschaft Muḥammads (ﷺ) neunundneunzig Namen geschenkt — manche darf jeder rezitieren, andere nur mit Erlaubnis. In der ṭarīqah wird der Name „Allāh" mit Zunge und Herz rezitiert — so bleibt ein Mensch sein ganzes Leben im beständigen Gedenken, ohne es selbst zu bemerken.

Fasse die Absicht zur Pilgerfahrt
4. Mai 2026
Der ḥajj ist eine Pflicht — und wer sie aufschiebt, weiß nicht, ob er sie später noch erfüllen kann. Mache jetzt die Absicht, für Allāh (ﷻ) zur Pilgerfahrt zu gehen, und diese Pflicht wird von deinen Schultern genommen. Selbst ein einziges Gebet dort wiegt so viel wie alle Gebete des Lebens.

Schwierigkeit treibt die Menschen vom Guten fort
3. Mai 2026
Der Prophet (ﷺ) lehrte: Erleichtert und erschwert nicht. Was als schwierig gilt, ist in Wirklichkeit einfach — doch das Ego macht es schwer. Gottesdienst und gute Taten erscheinen mühsam, Sünden hingegen leicht. Schwierigkeit treibt die Menschen vom Guten fort.

Ohne geistige Führung kein wahrer Glaube
2. Mai 2026
Viele Muslime haben keinen wahren Glauben — weil sie keinen geistigen Führer haben, der ihnen den Weg zeigt. Allāh (ﷻ) wird unsere Taten sehen, und danach kehren wir zur Welt des Verborgenen zurück. Der Ordensweg ist der Weg des Glaubens — und sie schadet einzig shayṭān.

Bleibt den Sünden fern, denn sie bringen nichts Gutes
1. Mai 2026
Allāh (ﷻ) hat in den Menschen sowohl das Gute als auch das Böse gelegt — doch das Böse ist dem Ego angenehmer. Gute Taten fallen dem Ego schwer, Sünden werden zur Gewohnheit. Halte dich so weit wie möglich von Sünden fern — denn sie haben ihren Preis, in dieser Welt und im Jenseits.


