Allāh (ﷻ) hat der Gemeinschaft Muḥammads (ﷺ) neunundneunzig Namen geschenkt — manche darf jeder rezitieren, andere nur mit Erlaubnis. In der ṭarīqah wird der Name „Allāh" mit Zunge und Herz rezitiert — so bleibt ein Mensch sein ganzes Leben im beständigen Gedenken, ohne es selbst zu bemerken.
Vorträge
Wir lernen beim Zusammensein mit unserem Meister und durch Zuhören bei seinen Vorträgen. Entscheidend ist die Absicht, sich mit dem Meister zu verbinden und sein Herz für Hinweise und Anregungen zu öffnen. Die Übertragung von Wissen findet von Herz zu Herz statt.

Fasse die Absicht zur Pilgerfahrt
4. Mai 2026
Der ḥajj ist eine Pflicht — und wer sie aufschiebt, weiß nicht, ob er sie später noch erfüllen kann. Mache jetzt die Absicht, für Allāh (ﷻ) zur Pilgerfahrt zu gehen, und diese Pflicht wird von deinen Schultern genommen. Selbst ein einziges Gebet dort wiegt so viel wie alle Gebete des Lebens.

Schwierigkeit treibt die Menschen vom Guten fort
3. Mai 2026
Der Prophet (ﷺ) lehrte: Erleichtert und erschwert nicht. Was als schwierig gilt, ist in Wirklichkeit einfach — doch das Ego macht es schwer. Gottesdienst und gute Taten erscheinen mühsam, Sünden hingegen leicht. Schwierigkeit treibt die Menschen vom Guten fort.

Ohne geistige Führung kein wahrer Glaube
2. Mai 2026
Viele Muslime haben keinen wahren Glauben — weil sie keinen geistigen Führer haben, der ihnen den Weg zeigt. Allāh (ﷻ) wird unsere Taten sehen, und danach kehren wir zur Welt des Verborgenen zurück. Der Ordensweg ist der Weg des Glaubens — und sie schadet einzig shayṭān.

Bleibt den Sünden fern, denn sie bringen nichts Gutes
1. Mai 2026
Allāh (ﷻ) hat in den Menschen sowohl das Gute als auch das Böse gelegt — doch das Böse ist dem Ego angenehmer. Gute Taten fallen dem Ego schwer, Sünden werden zur Gewohnheit. Halte dich so weit wie möglich von Sünden fern — denn sie haben ihren Preis, in dieser Welt und im Jenseits.

Wahre Glückseligkeit bringt Freude ins Herz
30. April 2026
Unsere Reise durch Deutschland war für Allāh — sie hat Freude in unsere Herzen und die Herzen unserer Brüder gebracht. Was wahre Glückseligkeit ins Herz bringt, ist nur eines: die Liebe zu Allāh (ﷻ) und die Liebe zu Seinem Propheten (ﷺ). Alles andere spricht nur das Ego an — es ist vergänglich und falsch.

Was uns ins nächste Leben begleitet
29. April 2026
Wenn wir die Augen schließen, können wir nichts von dieser Welt mitnehmen — alles wird zu Staub. Nur gute Taten begleiten uns ins Paradies, das kein Auge je gesehen hat. shayṭān führt die Menschen in die Irre, doch sayyidinā l-Mahdī (as) kommt, um Frieden auf die Welt zu bringen.

Der Mensch erntet, was er sät
28. April 2026
Von Anbeginn versuchen die Mächtigen, die Größe Allāhs zu leugnen — von Nimrod über Pharao bis heute. Die Erde birgt genug für alle Menschen, doch wer Böses sät, wird Böses ernten. Gläubige machen sich keine Sorgen: Allāh (ﷻ) wird sayyidinā l-Mahdī (as) senden, und jene Tage werden selbst technologisch eine ganz neue Welt sein.

Wahrer Stolz liegt in der Gottesdienerschaft
28. April 2026
Alle Religionen sind islām — sie lehren die Menschheit, als Menschen zu leben. Die größte Ehre liegt darin, Diener Allāhs zu sein. In der zweiten Zeit der Unwissenheit hat shayṭān mehr als die Hälfte der Welt ohne Religion gemacht — doch Allāh (ﷻ) wird sayyidinā l-Mahdī (as) senden, um das Licht zurückzubringen.

Die Jugend auf Allāhs Weg
28. April 2026
mawlānā erzählt die Geschichte der Gefährten der Höhle: junge Männer, die um ihres Glaubens willen aus ihrer Stadt flohen und dreihundert Jahre schliefen. Mit ihrer barakah wurde das ganze Land muslimisch. Auch die jungen Muslime in Deutschland sind wie sie — Auserwählte Allāhs.

Der Weg zur geistigen Reinheit
27. April 2026
Der Islam gründet auf Reinheit — geistig und materiell. Wer geistige Erhebung sucht, muss zuerst materielle Reinheit besitzen. Yoga, Meditation und ähnliche Wege führen nur tiefer ins Abwasser, nicht zur wahren Spiritualität.

Kinder als Schatz und Prüfung
26. April 2026
Reichtum und Kinder sind eine Prüfung – das bezeugt der Koran. Kinder sind ein Schatz, den shayṭān zu stehlen versucht. Wer sie früh auf dem richtigen Weg erzieht, hinterlässt die dauerhafteste Tat, die ein Mensch zurücklassen kann.


