Hingabe

Die Lebensweise der Liebenden

Vorträge

Wir lernen beim Zusammensein mit unserem Meister und durch Zuhören bei seinen Vorträgen. Entscheidend ist die Absicht, sich mit dem Meister zu verbinden und sein Herz für Hinweise und Anregungen zu öffnen. Die Übertragung von Wissen findet von Herz zu Herz statt.

484 Vorträge gefunden (Seite 4 von 41)
Shaykh Muhammad

Oasen in der Wüste der Spiritualität

25. September 2026

Barmherzigkeit  Nutzen  Wissen  

Wo Religion und Spiritualität aus dem Land verschwunden sind und die Seelen der Menschen ausgedörrt daliegen, wirken die Stätten des Sufi-Weges wie Oasen in der Wüste: Sie wurden einzig um Allāhs (ﷻ) willen gegründet, um den Glauben aller Muslime zu stärken, die Religion zu lehren und den wahren Weg zu zeigen. Wer sie aufsucht, bringt Segen und Nutzen für sich selbst, seine Familie und seine Umgebung – darum soll man keine Woche versäumen.

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Shaykh Muhammad

Die wahren Heuchler und die Islamophobie

24. September 2026

Ehre  Herz  Liebe  

Die wahren Heuchler sind nicht die Muslime, sondern jene, die dem Islam die Schuld an Gewalt zuschreiben, während die Geschichte massenhafte Gewalt in ganz anderen Traditionen zeigt – von den Kreuzzügen gegen die Armenier bis zur Versklavung von Millionen Afrikanern und dem Massenmord an den Ureinwohnern Amerikas. Wo Muslime hingegen hinkamen, wie in Zentralasien oder Andalusien, brachten sie Wissen, Zivilisation und geistige Meister hervor, deren Wurzeln selbst der Kommunismus nicht auszureißen vermochte. Der sicherste Weg zur Rettung im Jenseits bleibt die aufrichtige Liebe zum Propheten (ﷺ), und dieser Weg steht jedem offen, der mit reinem, demütigem Herzen kommt.

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Shaykh Muhammad

Erbittet das Gute von den Barmherzigen und bewahrt eure Würde

23. September 2026

Barmherzigkeit  Güte  

Wer etwas Gutes erbitten will, soll es bei Menschen mit einem freundlichen Antlitz und einem barmherzigen Herzen suchen, nicht bei den Hartherzigen, auf denen Allāhs (ﷻ) Unwille ruht. Eigene Vorhaben sollen in Verschwiegenheit verfolgt werden, denn wer beneidet wird, dem misslingt sein Vorhaben, und Anliegen sind mit Würde vorzubringen, ohne sich vor Menschen zu erniedrigen, denn alles geschieht nach dem von Allāh (ﷻ) vorbestimmten Maß. Wer in dieser Welt zu den Menschen des Guten gehört, gehört auch im Jenseits zu ihnen.

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Shaykh Muhammad

Die Meinungsverschiedenheit der Gelehrten ist eine Barmherzigkeit

22. September 2026

Barmherzigkeit  Vielfalt  

Die Meinungsverschiedenheiten der Gelehrten, wie sie sich etwa in den vier Rechtsschulen zeigen, sind eine Barmherzigkeit für die ummah und dienen der Erleichterung der Religion, nicht der Zwietracht, die böswillige Leute heute daraus zu stiften versuchen. Die großen Gelehrten Bucharas fällten ihre Urteile mit tiefem Wissen um Koran und aḥādīth, und selbst bei einem Irrtum erhält ein Rechtsgelehrter, der sich um ijtihād bemüht, noch einfachen Lohn. Man sollte die Prophetenfamilie, die ṣaḥābah und die Gelehrten deshalb stets in hohen Ehren halten und keine Zweifel an ihnen in sein Herz lassen.

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Shaykh Muhammad

Das Licht Allāhs erlischt niemals

21. September 2026

Glückseligkeit  Güte  Segen  

Nach einer gesegneten Reise nach Zentralasien, auf der zehn ehrwürdige Persönlichkeiten aus dem Kreis der shuyūkh besucht wurden, erinnert Allāh (ﷻ) selbst daran, dass Sein Licht niemals erlischt – selbst nachdem eine finstere Periode des Kommunismus versucht hatte, Glauben und Wissen dort auszulöschen, wachsen Gelehrte und ḥuffāẓ heute wieder heran wie Gras aus trockener Erde. Die gesegnete Wesensart der dortigen Glaubensbrüder und die überfüllten Moscheen zeigen, dass der Weg Allāhs (ﷻ) der schönste aller Wege ist und wahre Freude allein aus dem Glauben erwächst, nicht aus dem Nachjagen dieser Welt. Aus dieser geschichtsträchtigen Erde sind über die Jahrhunderte Hunderttausende gesegneter Menschen hervorgegangen, deren Segen bis heute überallhin ausstrahlt.

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Scheich Muhammad

Reise in die Länder der Rechtleitung und des Wissens

11. September 2026

Rechtleitung  Wissen  

Zu Beginn einer Reise nach Zentralasien, in die Länder Turkestan und Turkmenistan, erinnert unser Prophet (ﷺ) daran, dass die dortigen Völker in Ruhe zu lassen sind, denn aus diesen Ländern gingen über tausend Jahre lang Menschen hervor, die auf dem Weg der ṭarīqah Wissen, Weisheit und Rechtleitung in die Welt trugen. Ziel der Reise ist es, die Gräber der dortigen Gottesfreunde zu besuchen und den Menschen, die dort auf Besuch warten, allein um Allāhs (ﷻ) willen eine Freude zu machen. So soll denen, die den wahren Weg noch nicht kennen oder in der ṭarīqah fälschlich einen Feind des Islams sehen, eine Brücke zur Rechtleitung gebaut werden.

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Opfern
Shaykh Muhammad

Die Spende des Körpers und das Vormittagsgebet

10. September 2026

Respekt  Spenden  

Der menschliche Körper hat 360 Gelenke, für die täglich eine Wohltätigkeit fällig ist, doch diese lässt sich nicht nur durch Geld, sondern auch durch gute Taten wie das Räumen von Hindernissen vom Weg erbringen. Bereits zwei rakᶜāt des Vormittagsgebets genügen, um diese Dankbarkeit für den ganzen Körper abzugelten und schenken zugleich Gesundheit und geistige Stärke. Wer diesem Weg folgt und die sunnah lebt, kommt unserem Propheten (ﷺ) immer näher und wird zu einem Diener, den Allāh (ﷻ) liebt.

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Shaykh Muhammad

Die Bedeutung der Standhaftigkeit

9. September 2026

Ego  Standhaftigkeit  Weg  

Allāh (ﷻ) gebietet in Sūrat Hūd Standhaftigkeit auf dem rechten Weg, ein Vers, wegen dessen Gewicht unser Prophet (ﷺ), wie überliefert wird, ergraut sei. Wer einmal vom Weg abweicht, findet nur schwer zurück und schadet dabei nicht nur sich selbst, sondern verführt durch sein Vorbild auch andere zur Sünde. istiqāmah bedeutet Aufrichtigkeit und unbeirrte Wahrhaftigkeit, denn ohne Standhaftigkeit verliert man alles bereits Erarbeitete.

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Shaykh Muhammad

Der Sinn des Lebens: Vergeudet eure Zeit nicht

8. September 2026

Gehorsam  Licht  Pflicht  

Der wahre Sinn des Lebens liegt darin, jeden Augenblick, vom Erwachen bis zum Schlafengehen, in Ordnung und im Gehorsam gegenüber Allāh (ﷻ) zu verbringen, so wie man ihn stets rein und in Waschung beginnt. Wer sein Leben in dieser Hingabe verbringt und seine Pflicht erfüllt, wird niemals eine Minute von Allāh (ﷻ) getrennt sein und tritt am Ende erfüllt vor die Göttliche Gegenwart, statt sein Leben vergeblich zu vergeuden. Ordnung und Disziplin, wie sie der Islam lehrt, machen jeden Moment kostbar und bewahren den Menschen davor, sein Leben zu verlieren.

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Prophet Muhammad
Shaykh Muhammad

Die makellosen Eigenschaften der Propheten

7. September 2026

Güte  Schönheit  

Die Propheten besitzen die vollkommensten und erhabensten Eigenschaften ohne jeden Makel, und selbst als Allāh (ﷻ) unseren Propheten (ﷺ) für sein Abwenden von Ibn Umm Maktūm ermahnte, geschah dies als Lehre für die ganze Gemeinschaft. Wer behauptet, die Propheten seien nur Menschen wie jeder andere gewesen oder ihnen einzelne Eigenschaften abspricht, sät Zwietracht und will letztlich ihre Vollkommenheit infrage stellen. Alle Propheten von Ādam (as) bis zu unserem Propheten (ﷺ) sind gleichermaßen unsere Propheten, ohne jeden Unterschied.

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Shaykh Muhammad

Wer ist ein Gottesfreund?

6. September 2026

Frieden  Sicherheit  

Ein Gottesfreund ist jeder, der Allāh (ﷻ) gehorcht und dadurch zu Seinem (ﷻ) geliebten Diener wird – dies ist niemandem verwehrt. Wer einem solchen Menschen Feindschaft erweist, dem hat Allāh (ﷻ) selbst den Krieg erklärt, denn Seine (ﷻ) Freunde stehen unter Seinem (ﷻ) unmittelbaren Schutz und erleiden weder Furcht noch Trauer. Gerade in Zeiten der fitnah ist es wichtig, sich vor unbegründetem Argwohn zu hüten und die Nähe rechtschaffener Menschen zu suchen.

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Die Tugend, „Ich weiß es nicht" zu sagen

5. September 2026

Verantwortung  Wissen  

In der Endzeit vermehren sich selbsternannte Gelehrte, die aus Ego oder eigenem Interesse Urteile ohne echtes Wissen fällen und damit eine schwere geistige Last auf sich laden. Imām Mālik, der Begründer der mālikitischen Rechtsschule, beantwortete von fünfzig Fragen fünfunddreißig mit „Ich weiß es nicht", weil er die Verantwortung dafür vor Allāh (ﷻ) nicht tragen wollte. Zuzugeben, etwas nicht zu wissen, ist daher keine Schwäche, sondern eine große Tugend, die vor einer erdrückenden Last im Jenseits bewahrt.

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